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Synodesession vom 10. November: drei Sitze, drei neue Namen

Karin Wandeler (links) und Nana Amstad (Mitte) kandidieren für den Synodalrat, Susan Schärli wird als neue Vizepräsidentin der Synode vorgeschlagen. | © 2021 zVg, Dominik Thali
Karin Wandeler (links) und Nana Amstad (Mitte) kandidieren für den Synodalrat, Susan Schärli wird als neue Vizepräsidentin der Synode vorgeschlagen. | © 2021 zVg, Dominik Thali

Wahlgeschäfte an der Herbstsession des Kirchenparlaments: Karin Wandeler und Nana Amstad sollen neue Synodalrätinnen werden; in der Synode kandidiert Susan Schärli als Vizepräsidentin.

Im neun Mitglieder zählenden Synodalrat sind zwei Sitze offen. Brigitte Glur, geistliches Mitglied, wechselte im Sommer 2020 in die Bistumsregionalleitung, Olivia Portmann trat Ende April dieses Jahres zurück. Für Portmanns Nachfolge hat die Fraktion Sursee jetzt eine Nachfolgerin nominiert: Karin Wandeler aus Schenkon. Die 54-Jährige ist Schulsozialarbeiterin und Lehrerin; seit diesem Jahr gehört sie dem kantonalen Seelsorgerat an.

Der Sitz eines der beiden Geistlichen Mitglieder des Synodalrats ist schon seit Sommer 2020 vakant. Für die Nachfolge von Brigitte Glur-Schüpfer schlägt die Konferenz der Pastoralraumleiterinnen und -leiter nun Nana Amstad-Paul vor. Die 64-jährige dipl. Theologin ist Leiterin der Seelsorge und des Care-Teams im Luzerner Kantonsspital. Sie lebt in Emmenbrücke.

Die Wahlen sind – neben dem Voranschlag 2022 – das Hauptgeschäft an der Synodesession vom 10. November. Die Amtszeit des aktuellen Synodepräsidenten Martin Barmettler (Willisau) läuft Ende Jahr aus; er soll abgelöst werden von Vizepräsident Benjamin Wigger (38, Marbach). Für das Vizepräsidium stellt sich Susan Schärli (39, Beromünster) zur Verfügung. Im Synodalrat, dessen Präsidium ebenfalls alle zwei Jahre gewählt wird, schlägt die Fraktion Entlebuch Vizepräsidentin Annegreth Bienz-Geisseler (56, Entlebuch) als Nachfolgerin von Renata Asal-Steger (Luzern) vor. Sandra Huber (44, Willisau) stellt sich als neue Vizepräsidentin zur Verfügung.

Voranschlag 2022 mit leichtem Plus

Die Laufende Rechnung im Voranschlag 2022 der Landeskirche, über den das Parlament ebenfalls abstimmt, weist bei einem Ertrag und Aufwand von je rund 10,2 Millionen Franken ein Plus von rund 28 000 Franken aus. Der Beitragssatz der Kirchgemeinden soll unverändert bei 0,022 Einheiten bleiben. Ein Rabatt ist nicht eingerechnet.