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Kirchen Sursee und Stadt erstellen gemeinsam Leitbild für die Integration

Grund zur Freude (von links): Fredi Banholzer, Leiter der Arbeitsgruppe Flüchtlinge, Anton Kaufmann, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Sursee,Heidi Schilliger Menz, Stadträtin, Martina Helfenstein, soziale Arbeit der kath. und ref. Kirche Sursee, Fanny Nüssli vom «Freiraum Sursee» und Christian Marti, Präsident Reformierte Kirchgemeinde. | © 2018 Werner Mathis
Grund zur Freude (von links): Fredi Banholzer, Leiter der Arbeitsgruppe Flüchtlinge, Anton Kaufmann, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Sursee,Heidi Schilliger Menz, Stadträtin, Martina Helfenstein, soziale Arbeit der kath. und ref. Kirche Sursee, Fanny Nüssli vom «Freiraum Sursee» und Christian Marti, Präsident Reformierte Kirchgemeinde. | © 2018 Werner Mathis

In der Integration verfolgen die Stadt Sursee und die katholische und reformierte Kirche die gleichen Ziele. Das Leitbild, das sie dazu gemeinsam erarbeitet haben, erklärt, wer wofür zuständig ist und gliedert die Aufgaben in sieben Handlungsfelder.

Die Stadträtinnen Heidi Schilliger Menz, Bildung, und Jolanda Achermann Soziales, Christian Marti und Anton Kaufmann präsentierten das neue Papier am 25. September und stellten die darin enthaltenen sieben Handlungsfelder und Leitsätze vor. «Die Stadt Sursee und die beiden Kirchgemeinden setzen sich seit Jahren dafür ein, die Migrationsbevölkerung erfolgreiche zu integrieren», begrüsste Heidi Schilliger Menz. Christian Marti, Präsident der reformierten Kirchgemeinde Sursee, und Anton Kaufmann, Präsident der katholischen Kirchgemeinde, stellten die Handlungsempfehlungen und daraus resultierende Schritte vor. «Das Leitbild bringt zum Ausdruck, dass die Stadt Sursee und die beiden Kirchen gemeinsam die Vielfalt in unserer Gesellschaft und die Verschiedenartigkeit ihrer Einwohnerinnen und Einwohner als etwas Wertvolles betrachten», gab sich Heidi Schilliger überzeugt. Und ergänzte: «Wir begegnen allen Einwohnerinnen und Einwohnern, unabhängig davon, wie lange sie in Sursee oder der Region leben, mit Offenheit und Respekt.»

Zusammenarbeit und Informationsaustausch

«Unsere Erfahrungen zeigen, dass persönliche Kontakte mit Asylsuchenden sehr wichtig sind», meinte Anton Kaufmann zum Handlungsfeld Information und Kommunikation. Er erläuterte auch die Handlungsfelder Bildung, Spracherwerb und Frühe Förderung, Gesellschaftliche Integration und die Organisation, Koordination und Partizipation. Kaufmann stellte fest, dass die Zusammenarbeit unter den Beteiligten sehr gut funktioniere und ergänzte: «Wir sind dankbar, dass in Sursee zwischen allen Akteuren, der Arbeitsgruppe Flüchtlinge, dem Freiraum der Stadt Sursee und der Sozialen Arbeit der Kirchen ein guter Informationsaustausch besteht.» Dies zeige, dass die Integrationsförderung eine Verbundaufgabe sei.

Zum Beispiel ein Job-Coaching

Die Handlungsfelder, Beschäftigung und Integration in den Arbeitsmarkt, Gesundheit/Soziales und Wohnen wurden durch Christian Marti, erläutert. Dieser meinte dazu: «Eine befriedigende Arbeit und das Sicherstellen der Gesundheit, wie eine zahnärztliche Versorgung sind für Asylanten ganz wichtige Voraussetzungen.» Heidi Schilliger Menz bestätigt, dass in den verschiedensten Handlungsfeldern konkrete Massnahmen vorgesehen seien, wie etwa das Anbieten eines Job-Coachings. Abschliessend bedankte sich die Stadträtin bei den Vertretungen der Kirchen, insbesondere auch bei Fanny Nüssli von «Freiraum Sursee», Mratina Helfenstein von der Sozialen Arbeit der Kirchen Sursee und bei Fredi Banholzer, Leiter der Arbeitsgruppe Flüchtlinge, für die grosse Arbeit, die tagtäglich geleistet werde und überreichte ihnen eine leuchtende Sonnenblume.

Werner Mathis