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Die Zeit nutzen – aber wie? Ein Abend zum heiteren Nachdenken

Zeit haben, sich Zeit nehmen, Zeit sparen: Am Ende hat jeder Tag trotzdem 24 Stunden. Aber auch nicht mehr. | © 2016  fotolia.de
Zeit haben, sich Zeit nehmen, Zeit sparen: Am Ende hat jeder Tag trotzdem 24 Stunden. Aber auch nicht mehr. | © 2016 fotolia.de

Eigentlich haben wir alle Zeit der Welt – und doch oft nicht genug. Wie verbringen oder nutzen wir denn unsere Zeit? Eine Einladung zum heiteren Nachdenken darüber.

«Jeder Tag ist dir geschenkt, sei gespannt, was er dir bringt», sagt Renata Huber, Betagtenseelsorgerin im Pastoralraum Rontal. Passend ergänzt Martin Blum, Gärtner im Heim Steinhof in Luzern: «Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.»

«Wir sind Aktivisten»

Renata Huber und Martin Blum sind zwei der Gäste, die an einem Abend der Fachbereiche am 25. Januar zum Thema «Alle Zeit der Welt» aus ihrem Zeit-Alltag erzählen. Der dritte Gast, Kapuziner Hanspeter Betschart vom Wäsmeli in Luzern, weiss aus eigener Erfahrung: «Meistens sind wir unheimliche Aktivisten. Es zählt allein, was wir gerade wieder getan und erreicht haben.» Christof Hiller wiederum – der Gemeindeleiter von Ruswil zieht den roten Faden durch den Abend – hält gerne schreibend und fotografierend fest, was ihm die Zeit schenkt. «Alle Zeit der Welt» heisse für ihn, «in der Zeit mit Fotos und Texten durch und hinter und über die Zeit hinaus zu blicken.»

Zum heiteren Nachdenken über das Thema Zeit sind alle Interessierten eingeladen – der Abend will am Ende dazu ermutigen, sich Zeit fürs Zeithaben zu nehmen.

Zeichnerisches Fazit

Musikalisch umrahmt den Anlass die Flötistin Teodora Ducariu, Studentin an der Hochschule Luzern – Musik. Schliesslich wird Jonas Brühwiler, Cartoonist und Primarlehrer aus Kriens, den Abend zeichnerisch festhalten. Aus den Skizzen, mit denen er am Schluss sozusagen das Fazit zieht, wird danach ein Wimmelbild entstehen.«Alle Zeit der Welt tönt nach viel Zeit, die trotzdem irgendwann vergehen wird», sagt Brühwiler.

Was diesen Abend betrifft: nach ungefähr drei Stunden.

Mittwoch, 25. Januar, 18.30 – 21.30 Uhr (Imbiss ab 18 Uhr), Refektorium Kloster Sursee; Fr. 30.– inkl. Imbiss, Anmeldung bis am 11. Januar