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Die Italienermission bäckt ihre Pizze jetzt mit Sonnenstrom

Auf dem Dach des Centro Papa Giovanni in Emmenbrücke mit der neuen Photovoltaik-Anlage (von links): Thomas Huber (Vizepräsident des Administrativrats), Hans-Peter Bucher (Geschäftsführer Migrantenseelsorge) und Cornelio F. Zgraggen, (Präsident des Administrativrats).Bild: pd
Auf dem Dach des Centro Papa Giovanni in Emmenbrücke mit der neuen Photovoltaik-Anlage (von links): Thomas Huber (Vizepräsident des Administrativrats), Hans-Peter Bucher (Geschäftsführer Migrantenseelsorge) und Cornelio F. Zgraggen, (Präsident des Administrativrats).Bild: pd

Sonnenstrom vom Dach des Centro Papa Giovanni in Emmenbrücke: Am 22. Februar hat die Migrantenseelsorge der katholischen Kirche im Kanton Luzern eine Photovoltaikanlage dem Betrieb übergeben. 200 Hochleistungs-Solarmodule mit einer Fläche von 325 Quadratmetern liefern bei Tag Energie für das Zentrum der Italiener-Mission. Statt den Strom bei den CKW zu beziehen, können nun tagsüber die hausinternen Elektrogeräte und -anlagen mit eigener Energie betrieben werden. Die Pizze in der Centro-Pizzeria (öffentlicher Restaurationsbetrieb, geöffnet am Freitagabend, Samstag und Sonntag) werden nun also mit Solarstrom gebacken. Überschüssiger Strom wird ins Netz der CKW eingespeist und verkauft.

Die Anlage ist auf eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren ausgelegt und produziert in dieser Zeit durchschnittlich 37’000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Im ersten Jahr sind es gut 48’000 kWh, danach sinkt die Leistungsfähigkeit stetig leicht. Gut einen Drittel des Stroms verbraucht das Centro selbst.

Mit dieser Photovoltaikanlage leistet die Migrantenseelsorge einen Beitrag zur Umwelt und schont gleichzeitig das eigene Portemonnaie. Sie investiert darin 103’000 Franken, die in zwölf Jahren abgeschrieben sein sollen. Die Anlage wurde von der BE Netz AG in Ebikon geliefert und installiert.