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Bischof Felix Gmür besucht die Gassechuchi Luzern

Beobachtend am Pingpongtisch: Bischof Felix Gmür bei seinem Besuch in der Gassechuchi Luzern. | © 2016 Marcel Bucher
Beobachtend am Pingpongtisch: Bischof Felix Gmür bei seinem Besuch in der Gassechuchi Luzern. | © 2016 Marcel Bucher

Menschen vom Rand in die Mitte holen: Das will die kirchliche Gassenarbeit Luzern seit 30 Jahren. In der Gassechuchi zum Beispiel. In diese Mitte hat sich heute Morgen auch Bischof Felix Gmür begeben. Im Jahr der Barmherzigkeit besucht er reihum in seinem Bistum Orte, an denen das Leben ganz unterschiedlich pulsiert – soziale Brennpunkte. Synodalratspräsidentin Renata Asal-Steger, Präsidentin des Trägervereins, begrüsste Felix Gmür in der «Chuchi» am Geissensteinring, Geschäftsleiter Fridolin Wyss stellte den Verein und dessen Finanzierung vor und Franz Zemp berichtete über die Seelsorge.

Nach dem Mittagessen mit Klientinnen und Klienten traf sich der Bischof zu einem Austausch mit den Mitarbeitenden. Am Nachmittag stand ein Besuch im Paradiegässli auf dem Programm. Diese Anlaufstelle für Familien, die von Sucht betroffen sind, gehört ebenfalls zum Angebot des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern. Dieser entstand 1985 auf Anstoss des damaligen Seelsorgers Sepp Riedener. Heute werden in der «Chuchi» über 10‘000 Mahlzeiten im Jahr ausgegeben.

Der Bischof war nach seinem Besuch beeindruckt. «Auch in der Schweiz und in Luzern gibt es Menschen, die von Armut betroffen sind. Dazu gehören auch solche, denen man es nicht ansieht: alleinerziehende Eltern, Working-Poor-Familien, ältere Menschen und Migranten», stellte er fest. Hier sei die kirchliche Diakonie mit ihrer würdevollen und unbürokratischen Hilfe «mehr denn je» gefragt. Die Luzerner Gassenarbeit sei ein solcher Ort. «Hier wird Nächstenliebe gelebt. Barmherziges Handeln ist Alltag», stellt der Bischof fest. Und die Kirche vernetze sich zum Wohl des Ganzen. Er sei allen Menschen, die sich täglich im Luzerner Verein für Gassenarbeit engagieren, sehr dankbar.

Der Besuch in der Gassechuchi Luzern ist der zweite dieser Art im Jahr der Barmherzigkeit. Ende Mai war Bischof Felix im Asyl-Verfahrens- und Empfangszentrum Kreuzlingen und bei der Portugiesischen-Mission Bern, Thun, Biel. Ende September weilt er im Offenen Pfarrhaus Aarau.

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Bischof Felix Gmür im Gespräch mit dem Team der kirchlichen Gassenarbeit. Links Vereinspräsidentin Renata Asal-Steger und Geschäftsleiter Fridolin Wyss, in der Mitte hinten Mathias Arbogast, Leiter des Teams Gassenarbeit , rechts Gassenseelsorger Franz Zemp und Franziska Reist, Leiterin Gassechuchi/Kontakt- und Anlaufstelle. | © 2016 Marcel Bucher