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Die Kirchgemeinden mit Weitsicht und Blick fürs Ganze steuern

Der Vorstand des Vereins der Kirchgemeindepräsidentinnen und -präsidenten (von links): Markus Odermatt (Udligenswil), Rita Cavelti (Luzern), Erika Stadelmann (Aesch), Evelyne Huber (Willisau, Präsidentin) und Peter Kaufmann (Buchrain). | © 2016 Dominik Thali
Der Vorstand des Vereins der Kirchgemeindepräsidentinnen und -präsidenten (von links): Markus Odermatt (Udligenswil), Rita Cavelti (Luzern), Erika Stadelmann (Aesch), Evelyne Huber (Willisau, Präsidentin) und Peter Kaufmann (Buchrain). | © 2016 Dominik Thali

250’000 Katholikinnen und Katholiken gibt es im Kanton Luzern, in 85 Kirchgemeinden sind sie organisiert. Deren Präsidentinnen und Präsidenten versuchen, in der Fülle der Aufgaben den Blick fürs Ganze mit Weitsicht zu wahren.

Die gemeinsame Kirchgemeinde-Software, mit der Wissen zusammengeführt und Geld gespart werden soll, die Pflege von Helgenstöckli und Wegkreuzen, Schulmessen, die nicht mehr in der Unterrichtszeit gefeiert werden dürfen, die Kommunikation bei der Bildung der Pastoralräume: Die Themen, mit denen sich der Verband der Kirchgemeindepräsidentinnen und -präsidenten (auch) im vergangenen Jahr befasste, waren so vielfältig wie das kirchliche Leben es ist. Dies kam an der Generalversammlung des Verbands am Montag, 30. Mai, auf dem Menzberg klar zum Ausdruck. Präsidentin Evelyne Huber (Willisau) sprach von einer «spannenden und bereichernden Arbeit die wir machen dürfen». Bischofsvikar Ruedi Heim und Synodalratspräsidentin Renata Asal-Steger wünschten den Präsidentinnen und Präsidenten – zum Ort des Geschehens passend – die nötige Weitsicht und den Blick fürs Ganze. 53 der 85 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil. Diese ist immer auch ein gesellschaftlicher Höhepunkt – Beisammensein und informelle Austausch sind ebenso wichtig wie die Traktanden.

Keine Tarife bei Ausgetretenen
Bischofsvikar Ruedi Heim ging an der Zusammenkunft unter anderem auf Trauerfeiern für Verstorbene ein, die aus der Kirche ausgetreten sind. Dazu gibt es keine verbindlichen Regeln, und es sollten keine Tarife erhoben werden, sagte Heim. Er forderte die Kirchgemeindepräsidentinnen und -präsidenten dazu auf, ihre Seelsorgerinnen und Seelsorgern selbst entscheiden zu lassen, ob sie für Ausgetretene Trauerfeiern durchführen wollten oder nicht. Es gebe ohnehin, trotz steigender Zahl, nicht sehr viele solcher Fälle.

Der Verband der Präsidentinnen und Präsidenten der römisch-katholischen Kirchgemeinden des Kantons Luzern (KGP) wird seit zwei Jahren von Evelyne Huber-Affentranger (Willisau) geführt. Weiter gehören Rita Cavelti (Luzern), Peter Kaufmann (Buchrain), Markus Odermatt (Udligenswil) und Erika Stadelmann (Aesch) dem Vorstand an.