Wo mit dem Umbau anfangen? Das erste Training hilft bei der Standortbestimmung
Andrea Pfäffli, Esther Kühne, Projektleitung
Einen Schritt zurücktreten – und genauer hinschauen: Unter dem Titel «Meine/unsere Situation vor Ort verstehen» nehmen sich die Teilnehmenden am 14. Oktober in Aesch Zeit, mit etwas Abstand auf ihr eigenes Arbeits- und Wirkungsumfeld zu schauen. Sie fragen sich: Welche Dynamiken prägen unsere Situation? Wo liegen die eigentlichen Herausforderungen? Was hängt womit zusammen? Und an welcher Stelle könnte es sinnvoll sein, einen Entwicklungsprozess anzusetzen?
Im Umbau-Training wird die eigene Situation sichtbar gemacht und analysiert. Die Teilnehmenden lernen, mögliche Hebel für Veränderungen zu erkennen, Interventionen zu ordnen und zu priorisieren. Dabei wird nicht an einem theoretischen Fall gearbeitet: Die eigenen Fragen und die eigene Situation vor Ort stehen im Zentrum.
«Wer spürt, dass vor Ort etwas in Bewegung kommen sollte, muss noch nicht wissen, wie der fertige Umbau aussieht. Der erste Schritt kann sein, gemeinsam genauer hinzuschauen.»
Für wen eignet sich der Tag? Besonders geeignet ist das Umbau-Training für Menschen aus Pastoralräumen und Kirchgemeinden, die merken: Bei uns steht eine Veränderung an – aber wir müssen zuerst besser verstehen, was eigentlich los ist und wo wir ansetzen wollen. Angesprochen sind Verantwortliche und Mitarbeitende sowohl von pastoraler als auch von staatskirchenrechtlicher Seite. Es braucht noch keinen fertigen Projektauftrag und keinen ausgearbeiteten Veränderungsprozess. Gerade wer noch am Anfang steht, kann den Tag nutzen, um Klarheit über die eigene Situation und mögliche nächste Schritte zu gewinnen.
Das Umbau-Training findet von 9 bis 12.30 Uhr statt. Am Nachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr folgt der dazugehörende spirituelle Kraftraum. Er lädt dazu ein, nochmals aus einer anderen Perspektive auf Veränderung zu schauen: innezuhalten, sich von Gewohntem zu lösen und Raum für neue Perspektiven zu schaffen. Beide Teile können einzeln oder gemeinsam besucht werden.
