Kirche im Umbau

Wo mit dem Umbau anfangen? Das erste Training hilft bei der Standortbestimmung

Andrea Pfäffli, Esther Kühne, Projektleitung

Kirche wandelt sich: Weniger Mittel, neue Bedürfnisse, veränderte Rollen und Erwartungen. Das beschäftigt viele Pastoralräume und Kirchgemeinden. Doch wenn vieles gleichzeitig in Bewegung ist, fragen sie sich: Wo sollen wir anfangen? Hier setzt das erste Umbau-Training von «Kirche im Umbau» an.
Gespannte Blicke, ungewisse Kirchenzukunft: an der «Baumesse» vom 20. Juni auf dem Campus Sursee, mit der das Projekt «Kirche im Umbau» Fahrt aufnahm. | © Roberto Conciatori

Einen Schritt zurücktreten – und genauer hinschauen: Unter dem Titel «Meine/unsere Situation vor Ort verstehen» nehmen sich die Teilnehmenden am 14. Oktober in Aesch Zeit, mit etwas Abstand auf ihr eigenes Arbeits- und Wirkungsumfeld zu schauen. Sie fragen sich: Welche Dynamiken prägen unsere Situation? Wo liegen die eigentlichen Herausforderungen? Was hängt womit zusammen? Und an welcher Stelle könnte es sinnvoll sein, einen Entwicklungsprozess anzusetzen?

Im Umbau-Training wird die eigene Situation sichtbar gemacht und analysiert. Die Teilnehmenden lernen, mögliche Hebel für Veränderungen zu erkennen, Interventionen zu ordnen und zu priorisieren. Dabei wird nicht an einem theoretischen Fall gearbeitet: Die eigenen Fragen und die eigene Situation vor Ort stehen im Zentrum.

 

«Wer spürt, dass vor Ort etwas in Bewegung kommen sollte, muss noch nicht wissen, wie der fertige Umbau aussieht. Der erste Schritt kann sein, gemeinsam genauer hinzuschauen.»

Für wen eignet sich der Tag? Besonders geeignet ist das Umbau-Training für Menschen aus Pastoralräumen und Kirchgemeinden, die merken: Bei uns steht eine Veränderung an – aber wir müssen zuerst besser verstehen, was eigentlich los ist und wo wir ansetzen wollen. Angesprochen sind Verantwortliche und Mitarbeitende sowohl von pastoraler als auch von staatskirchenrechtlicher Seite. Es braucht noch keinen fertigen Projektauftrag und keinen ausgearbeiteten Veränderungsprozess. Gerade wer noch am Anfang steht, kann den Tag nutzen, um Klarheit über die eigene Situation und mögliche nächste Schritte zu gewinnen.

Das Umbau-Training findet von 9 bis 12.30 Uhr statt. Am Nachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr folgt der dazugehörende spirituelle Kraftraum. Er lädt dazu ein, nochmals aus einer anderen Perspektive auf Veränderung zu schauen: innezuhalten, sich von Gewohntem zu lösen und Raum für neue Perspektiven zu schaffen. Beide Teile können einzeln oder gemeinsam besucht werden.
 

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Kirche im Umbau: Meine/unsere Situation vor Ort verstehen

«Kirche im Umbau» ist ein Projekt zur Kirchenentwicklung im Kanton Luzern mit Schulungs- und Austauschangebote. Dies ist eines davon. Thema: Wo stehen wir? Welche Dynamiken...

14.10.2026

09:00 bis 17:00

Pfarrschüür Aesch

Das ganze Programm

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