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Trauern und sich verabschieden – trotz Corona

Wenigstens mit dem Herz dabei sein können: Ein Lichtblick in Zeiten der Trauer. | © 2020 Dominik Thali
Wenigstens mit dem Herz dabei sein können: Ein Lichtblick in Zeiten der Trauer. | © 2020 Dominik Thali

In der aktuellen Situation dürfen Abschiedsfeiern und Begräbnisse nur im engsten Familienkreis durchgeführt werden. Menschen, die nicht dazu gehören, sind besonders gefordert. Für jene, die nicht teilnehmen können, aber dennoch nach Formen oder einem Abschiedsritual suchen, stellen wir hier Ideen und Impulse zum Herunterladen zur Verfügung:

Die seelische Präsenz, das «Dabeisein mit dem Herz», trotz der Distanz, ist für den Prozess der Trauer sehr wichtig. Die Ideen und Impulse laden in freier Form ein, zu Hause, allein oder im Kreis jener, die gemeinsam im Haushalt leben, nach einem Abschiedsritual zu suchen: Dabei ist es wichtig kreativ, erfinderisch und aufmerksam zu sein.

Weitere Impulse

Ideen für das Abschiednehmen in Zeiten der Corona-Pandemie nennt auch Barbara Lehner in diesem Beitrag für das Magazin «aufbruch». Die katholische Theologin ist Ausbildnerin/Fachfrau für Trauerbegleitung und Trauerrituale und führt in Luzern mit Antoinette Brem «Lebensgrund – Begleitung in Übergängen».

Die Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens SRF hat am 30. März unter dem Titel «Beerdigungen in Zeiten von Corona» aufgenommen:

Hinweis für Pfarreiseelsorgende

Die Ideen auf den Impulsblättern, die hier heruntergeladen werden können, sind in Du-Form formuliert. Damit verbunden ist die Idee, diese Texte mit Ideen in der Kirche aufzulegen, auf der eigenen Website zu verlinken, beim Anschlagbrett aufzuhängen und/oder den Angehörigen beim Trauergespräch abzugeben, damit sie diese anderen Menschen weiterreichen. Alle sollen, wenn auch in Distanz, gleichwohl «herznah mitfeiern» können.

In Kirchen, wo es noch keinen Erinnerungsort für Verstorbene gibt, können Seelsorgende während der Zeit der Corona-Pandemie einen solchen Ort in der Kirche einrichten. In Absprache mit den Angehörigen kann ein Foto mit dem Namen und den Lebensdaten der oder des Verstorbenen dazu gelegt werden. In dieser Form Andenken leben, pflegen, einen Namen nennen und beten beginnt – herznah.