Überschuss dank «massiv höherer Steuererträge»

Die Rechnung 2025 der Landeskirche schliesst erneut viel besser ab als veranschlagt. Der Synodalrat will mit einem grossen Teil davon Reserven zugunsten der Kirchgemeinden anlegen. Die Synode berät die Rechnung an ihrer Session vom 6. Mai.

Veranschlagt gewesen war ein Plus von 14 000 Franken, unter dem Strich bleiben nun sogar 2,54 Millionen. Hauptgrund dafür waren «massiv höhere Steuererträge in den Kirchgemeinden» im Vorjahr, und zwar ausschliesslich der juristischen Personen, erklärt der Synodalrat in seiner Botschaft an die Synode. Diese Erträge der Kirchgemeinden sind für deren Beiträge an die Landeskirche im Folgejahr massgebend.

Im Fall von künftigen Verpflichtungen vorsorgen
Das Parlament behandelt die Rechnung an seiner Frühjahrssession vom 6. Mai und entscheidet dabei über die Gewinnverwendung. Der Synodalrat beantragt, 1,3 Millionen Franken als Vorfinanzierung für Leistungen an Kirchgemeinden zurückzustellen, zum Beispiel für zusätzliche Baubeiträge oder für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen. Damit schaffe die Landeskirche «die finanzielle Grundlage, um Erkenntnisse und Umsetzungsschritte aus der Studie zu den Finanzflüssen geordnet und verlässlich auffangen zu können», heisst es in der Botschaft.

300'000 Franken sind als Vorfinanzierung eines Projekts im Bereich Grenzverletzung und Machtmissbrauch vorgesehen. Mit weiteren 500'000 Franken will der Synodalrat die Pensionskasse der Landeskirche stärken. Die demografische Struktur der Versicherten zeige, dass in den kommenden Jahren «erhöhte Anforderungen an die Vorsorgeeinrichtung herangetragen» werden könnten. Die verbleibenden rund 440'000 Franken schliesslich sollen dem Eigenkapital zugewiesen werden.

Die Session findet im Kantonsratssaal in Luzern statt und ist öffentlich. Hier gehts zur Traktandenliste und den Unterlagen.

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