Spieleverleih: Spielen verbindet Menschen
Bei gruppendynamischen Spielen gewinnt oder verliert niemand. Es geht vielmehr darum, miteinander ans Ziel zu kommen und dabei Spass zu haben. «Solche Spiele brechen das Eis, vertiefen ein Thema und schaffen Vertrauen», sagt Michael Zingg, Fachverantwortlicher Jugendpastoral der Katholischen Kirche im Kanton Luzern. Er erfährt: Gerade bei neu zusammengewürfelten Gruppen schaffen Spiele schneller eine arbeitsfähige Grundlage.
Einfache Ausleihe
Weil gruppendynamische Spiele teuer sind, hat Zingg im Team eine Sammlung von rund 30 Spielen zusammengestellt, welche die Landeskirche, das Pädagogische Medienzentrum Luzern (PMZ) und einige Pastoralräume kostenlos zur Verfügung stellen. Die Website der «Kirchlichen Medien» listet die Spiele auf, erklärt sie und knüpft den Kontakt zur Ausleihstelle.
Spielen bricht das Eis
Wann passt ein Spiel? «Eigentlich immer», sagt Zingg. Es gebe für alle Gelegenheiten ein passendes, alle förderten die Gruppendynamik auf eine positive Art. Einige Spiele müssen gut angeleitet und vor allem reflektiert werden. Zingg ermuntert dazu, möglichst oft zu spielen: «An Wochenenden, Kursen, an einem Elternabend, Treffen von Gruppen helfen gruppendynamische Spiele, ein Thema einzuleiten oder zu vertiefen», sagt er. «Sie lockern die Stimmung auf und regen an, andere fördern die Konzentration und die Spielenden werden ruhiger.» Das Erfolgserlebnis ist allen Spielen gemeinsam: Man hat gemeinsam eine Herausforderung gemeistert.
Wer ein Spiel sucht, das nicht im Angebot ist, wendet sich an Michael Zingg. Dieser prüft dann, ob es ins Sortiment aufgenommen werden kann.
