Kirchgemeinden Willisau und Gettnau planen Fusion

Die Kirchgemeinden Willisau und Gettnau sollen fusionieren. Diese Absicht haben die beiden Kirchenräte, wie sie in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.

Sie seien überzeugt, mit diesem Schritt für die Zukunft gerüstet zu sein, heisst es darin. Ziel sei, Doppelspurigkeiten auf der staatskirchenrechtlichen Seite zu vermeiden – zwei Kirchenräte, zwei Kirchgemeinderechnungen, Finden von Kirchenratsmitgliedern. Der Anstoss, die Fusion zu prüfen, kam von Gettnau, Willisau zeigte sich offen dafür.  Ganz wichtig sei, die beiden Pfarreien blieben eigenständig. Und die Mitarbeitenden wären von der Fusion nicht betroffen. Sie würden zu den gleichen Bedingungen weiterbeschäftigt. Gettnau und Willisau sind zwei der sechs Kirchgemeinden im Pastoralraum Region Willisau – neben Menznau, Menzberg, Geiss und Hergiswil. Am 28. Mai finden in beiden Kirchgemeinden öffentliche Informationsveranstaltungen statt.

Auf politischer Ebene sind Gettnau und Willisau schon seit 2021 verbunden.

Im Kanton Luzern gab es ursprünglich 85 Kirchgemeinden. Auf 2022 schlossen sich Dagmersellen und Uffikon-Buchs sowie Romoos und Bramboden zusammen. Ein Jahr später fusionierten Beromünster, Neudorf und Schwarzenbach. Mit der Fusion der Kirchgemeinden Willisau und Gettnau sänke die Anzahl Kirchgemeinden auf 80. 

 

 

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