Das Auszeithaus zieht 2027 nach Stans
Wer Abstand vom gewohnten Umfeld braucht, kann im Auszeithaus Ruhe finden und Kraft schöpfen, eingebettet in eine offene, christliche Spiritualität. Der Verein Auszeithaus ist seit fünfzehn Jahren in zwei historischen Gebäuden des Stifts St. Michael in Beromünster beheimatet. Jörg Gerber, der bis 2011 zum Team der Fachbereiche der Landeskirche gehörte, und Brigitte Drescher hatten das Angebot gegründet und leiten das Haus bis heute. Die Landeskirche unterstützt es wie andere Bildungshäuser jährlich mit einem finanziellen Beitrag.
Nun soll für das Auszeithaus eine neue Ära anbrechen. Der Verein und die Stiftung Kloster St. Klara in Stans haben eine Absichtserklärung unterzeichnet: Demnach soll das Auszeithaus in das historische Konventsgebäude des früheren Kapuzinerinnenklosters einziehen. Die Schwestern haben dieses Ende 2023 verlassen und wohnen seither im Zentrum St. Anna in Luzern. Sobald die Finanzierung gesichert ist und die Baubewilligungen vorliegen, soll der Mietvertrag unterzeichnet werden, teilen Verein und Stiftung mit. Der Umzug ist für die zweite Hälfte 2027 vorgesehen. Der Standort Beromünster würde dann aufgegeben.
Platz, Infrastruktur, Garten
«Mehr Platz, eine geeignete Infrastruktur und der grosszügige Klostergarten ermöglichen uns, das bewährte Angebot weiterzuentwickeln und auszubauen», sagt Brigitte Drescher, Mitbegründerin des Auszeithauses, gemäss Mitteilung. Mit dieser Zusammenarbeit gehe auch der Wunsch der Kapuzinerinnen in Erfüllung, dass christliche Spiritualität vor Ort geteilt und gelebt werde. Oberin Schwester Sabine Lustenberger ist schon heute als Seelsorgerin im Auszeithaus tätig. Sie freut sich, mit dem Umzug nach Stans «an die Geschichte dieses Ortes im Heute anzuknüpfen».
Die Finanzierung für den Umbau der Räumlichkeiten sowie eines Teils der Einrichtung soll über Beiträge von Stiftungen und Privaten geschehen.
Sylvia Stam /Dominik Thali
