20'000 Franken Hilfe für Erdbebenopfer in Venezuela
Medienmitteilung vom 2. Juli 2026
Von der Katastrophe am meisten betroffen waren Nord- und Zentral-Venezuela mit den Städten La Guaira und Caracas. Das genaue Ausmass der Schäden sowie die Anzahl Todesopfer und Ver-letzte sind noch nicht zu beziffern. Die nationalen Behörden haben den Notstand ausgerufen. «Die Katastrophe trifft auf eine schwer gebeutelte Region; viele Menschen leben schon vor dem Beben in extremer Armut, mangelnder Ernährung und hatten keinen verlässlichen Zugang zu medizinischer Versorgung», sagt Rafael Filliger, Programmdirektor Venezuela von Caritas Schweiz. Durch das verheerende Beben werde die Not nun noch verstärkt. Die Katholische Kirche im Kanton Luzern unterstützt deshalb die Erdbebenopfer mit 20'000 Franken.
Vor Ort koordiniert Caritas Venezuela gemeinsam mit dem internationalen Caritas-Netzwerk erste Hilfsmassnahmen. Sie hat bereits im ganzen Land Sammelstellen für Trinkwasser, Lebensmittel und medizinische Güter eingerichtet, um die betroffenen Menschen mit dem Nötigsten zu versor-gen. Dabei stützt sich Caritas Venezuela auf ein Netzwerk von über 40'000 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die lokal verankert sind und die betroffenen Menschen rasch erreichen.
Der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern stehen pro Jahr 260'000 Franken für Soforthilfe und soziale Nothilfe im In- und Ausland sowie für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung.
