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Zehn Schritte | 2 – Erneuerung des Gottesbildes

© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern
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Alle Mitarbeitenden in der Verkündigung eignen sich eine Fülle von Gottesbildern an, die nicht ausschliesslich männlich, sondern explizit auch weiblich sind und darüber hinaus eine Weite zum Ausdruck bringen, die alle menschlichen Kategorien übersteigt. Diese Weite wird konsequent in Sprache und Liedern praktiziert.

Die Erneuerung des Gottesbildes ist ein Prozess, der zum Leben und somit auch zur Aufgabe der Kirche gehört. Die vergangenen Jahrhunderte waren stark patriarchal geprägt, was sich auf die Gottesbilder und die männlich dominierte Kirchenstruktur ausgewirkt hat. Deshalb ist von den Mitarbeitenden in der Verkündigung die Auseinandersetzung mit vielfältigen Gottesbildern zu fördern, um Einseitigkeiten, Fixierungen und Stereotypen im Gottesglauben zu verhindern. Bereits am Anfang der biblischen Überlieferung heisst es: «Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.» In diese Weite hineinzuwachsen, erfordert zuerst ein persönliches Engagement und dann den Einsatz von Ressourcen, z.B. an Ausbildungsstätten und dem Liturgischen Institut, um die kirchliche Gebetssprache und Liedersammlungen entsprechend zu erweitern.