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Die Luzerner Kirchgemeinden

Zu den Aufgaben der Kirchgemeinden gehören viele Finanz- und Verwaltungsgeschäfte. Mit ihrer Tätigkeit ermöglichen sie anderseits eine lebendige Seelsorge. | © 2009 Gregor Gander
Zu den Aufgaben der Kirchgemeinden gehören viele Finanz- und Verwaltungsgeschäfte. Mit ihrer Tätigkeit ermöglichen sie anderseits eine lebendige Seelsorge. | © 2009 Gregor Gander

Die 85 Kirchgemeinden ermöglichen die Seelsorge in den Luzerner Pfarreien. In Zusammenarbeit mit der Landeskirche und den pastoral Verantwortlichen setzen sie sich für eine lebendige Kirche ein.

In der Verfassung der Landeskirche heisst es: «Landeskirche und Kirchgemeinden besorgen die der kirchlichen Tätigkeit dienende öffentliche Verwaltung.» Und im Kirchgemeindegesetz: «Die Kirchgemeinden sorgen in ihrem Gemeindegebiet für die religiöse Betreuung der Katholikinnen und Katholiken.»

Die Kirchgemeinden regeln zum Beispiel das Dienstverhältnis mit dem Pfarrer oder der Gemeindeleitung und sind zuständig für die Anstellungen kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie schaffen die Rahmenbedingungen für den Religionsunterricht, die kirchliche Jugendarbeit und Erwachsenenbildung sowie die Diakonie, und sie unterhalten die Gebäude, die es für das Pfarreileben braucht – von der Kirche bis zum Pfarreizentrum. Anstellungen eines Pfarrers oder einer Gemeindeleitung nehmen die Kirchgemeinden in Absprache mit den kirchlichen Verantwortlichen vor, also dem Bistum.

Mitgestalten, mitentscheiden

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, ziehen die Kirchgemeinden Steuern ein, sie verwalten ihr Vermögen und führen eine Verwaltung. Die Kirchenmitglieder können das kirchliche Leben mitgestalten. Einerseits, indem sie ein- oder zweimal jährlich an der Kirchgemeindeversammlung teilnehmen und hier über Wahl- und Sachgeschäfte entscheiden, anderseits, indem sie sich freiwillig oder ehrenamtlich in der Pfarrei einsetzen.

Die Kirchgemeinden werden von teilweise ehrenamtlich tätigen Kirchenrätinnen und -räten geführt, die das Volk alle vier Jahre wählt.

KirchgemeindePräsidium
KirchgemeindePräsidium
Kirchenrat AdligenswilRichard Beeler
Kirchenrat Aesch-Mosen Erika Stadelmann
Kirchenrat Altishofen-Nebikon Sylvia Kaufmann-Staffelbach
Kirchenrat Ballwil Thomas Odermatt-Furrer
Kirchenrat Beromünster Michael Egli
Kirchenrat Bramboden Martin Wicki-Bütikofer
Kirchenrat Buchrain-Perlen Peter Kaufmann
Kirchenrat Büron-Schlierbach Roland Bucher-Kaufmann
Kirchenrat Buttisholz Franz Geisseler-Jurt
Kirchenrat Dagmersellen Marco Fellmann
Kirchenrat Doppleschwand Armin Duss-Hunkeler
Kirchenverwaltung Ebikon Ubald Zemp
Kirchenverwaltung Emmen Hermann Fries
Kirchenrat Egolzwil-Wauwil Hans Schöpfer-Cortesi
Kirchenrat Eich Roland Burkhard
Kirchenrat Entlebuch Rupert Felder-Zanon
Kirchenrat Eschenbach Edi Unternährer-Gut
Kirchenrat Escholzmatt Eva Studer
Kirchenrat Ettiswil Peter Ziswiler
Kirchenrat Flühli Hans Schnider-Portmann
Kirchenrat Geiss Karin Hocher-Buob
Kirchenrat Geuensee Adrian Wismer
Kirchenrat Gettnau Franz Meier-Dill
Kirchenrat Greppen Veronika Müller Gwerder
Kirchenrat Grossdietwil Pius Lingg
Kirchenrat Grosswangen Astrid Schwarzentruber
Kirchenrat Hasle Bruno Bucher-Koch
Kirchenrat Hellbühl Alois Muff
Kirchenrat Hergiswil Oskar Schärli
Kirchenrat Hildisrieden Brigitte Müller-Sager
Kirchenrat Hitzkirch Ottilia Maria Scherer
Kirchenverwaltung Hochdorf Pirmin Baggenstos-Göldi
Kirchenrat Hohenrain Franz Erni-Kaufmann
Kirchenrat Horw Michael Bussmann
Kirchenrat Inwil Roland Birrer
Kirchenrat Kleinwangen Pius Isenegger
Kirchenrat Knutwil-St. Erhard Thomas Arnet
Kirchenverwaltung Kriens Guido Estermann
Kirchenrat Langnau Margrit Kunz-Schmidli
Kirchenrat Littau Stefan Lingg
Kirchenrat Luthern Ulrich Portmann-Studer
Kirchenverwaltung Luzern Susanna Bertschmann-Schmid
Kirchenrat Malters Reto Burkhardt-Troxler
Kirchenrat Marbach Kurt Zihlmann
Kirchenrat Meggen Rupert Lieb
Kirchenrat Meierskappel Heidi Kundert-Süess
Kirchenrat Menzberg Stefan Schärli
Kirchenrat Menznau Erwin Pfyffer
Kirchenrat Müswangen Eugen Studer
Kirchenrat Neudorf Walter Hurni-Bucher
Kirchenrat Neuenkirch Beat Schnyder-Wüest
Kirchenrat Nottwil Christian Mittaz
Kirchenrat Oberkirch Toni Gubitosa-Hunkeler
Kirchenrat Pfaffnau Irene Peter Zurfluh
Kirchenrat Pfeffikon Stefan Schmid-Müller
Kirchenrat Rain Ivo Bieri-Müller
Kirchenrat Reiden Markus Husner-Bättig
Kirchenrat Reussbühl Eligius Emmenegger
Kirchenrat Richenthal Anton Häfliger
Kirchenrat Rickenbach Erwin Schmidlin-Estermann
Kirchenrat Römerswil Rita Amrein-Wallimann
Kirchenrat Romoos Rita Kammermann
Kirchenrat Root Franziska Fluder-Schaffhauser
Kirchenrat Rothenburg Hans Sager
Kirchenrat Ruswil André Graf
Kirchenrat Schongau Bruno Kretz
Kirchenrat Schötz-Ohmstal Stefan Wicki-Frey
Kirchenrat Schüpfheim Luzia Felder-Schmid
Kirchenrat Schwarzenbach Claudia Furrer-Amberg
Kirchenrat Schwarzenberg Josef Bühler
Kirchenrat Sempach Josef Muff
Kirchenrat Sörenberg Bruno Wicki
Kirchenrat St. Urban Bernhard Minder
Kirchenrat Sursee Anton Kaufmann
Kirchenrat Triengen René Kaufmann
Kirchenrat Udligenswil Markus Odermatt
Kirchenrat Uffikon-Buchs Rita Staffelbach-Frei
Kirchenrat Ufhusen Margrit Müller-Agner
Kirchenrat Vitznau Walter Herger
Kirchenrat Weggis Stefan Herger
Kirchenrat Werthenstein René Egli-Husmann
Kirchenrat Willisau Evelyne Huber-Affentranger
Kirchenrat Winikon Hanspeter Fischer
Kirchenrat Wolhusen Philipp Steffen-Müller
Kirchenrat Zell Josef Hodel-Stocker

Das Kirchgemeindegesetz

Die Aufgaben der Luzerner Kirchgemeinden sind im Kirchgemeindegesetz geregelt, das seit dem 1. Januar in Kraft ist. Darin heisst es unter anderem: «Die Kirchgemeinden sorgen in ihrem Gemeindegebiet für die religiöse Betreuung der Katholikinnen und Katholiken durch die römisch-katholische Kirche.» Sie ermöglichen also – in Zusammenarbeit mit den pastoral Verantwortlichen – die Seelsorge. Daneben haben die Kirchgemeinden eine Fülle von Verwaltungsaufgaben. Im wesentlichen umfasst dies das «Sicherstellen eines geordneten Finanzhaushaltes und der Finanzverwaltung», wie es im Gesetz heisst.

Die Kirchgemeinden erhielten 2008 aus zwei Gründen ein eigenes Gesetz: Einerseits waren sie im seit 2005 geltenden neuen Gemeindegesetz des Kantons nicht mehr geregelt. Anderseits wollte die Landeskirche alle Kirchgemeinden innerhalb einer bestimmten Bandbreite einheitlich regeln, Entwicklungen in Richtung auf die Einwohnergemeinden ermöglichen und neuere rechtsstaatliche Anforderungen berücksichtigen.

In Verband organisiert

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Luzerner Kirchgemeinden sind in einem Verband organisiert, den zurzeit die Willisauer Kirchgemeindepräsidentin Evelyne Huber-Affentranger führt.