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Zehn Schritte | 5 – Raum für Innovation

© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern
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Pastoralraumleitungen beginnen einen partizipativen Weg, um in den Pfarreien ohne Priester nach alternativen Formen zu suchen, damit Frauen und Männer das Mahl Jesu und sakramentale Zeichen feiern können.

Die Inhalte und die Art und Weise der Eucharistiefeier haben sich in den letzten zwei Jahrtausenden immer wieder stark geändert. In unregelmässigen Abständen gab es Liturgiereformen, zum Beispiel beim Zweiten Vatikanischen Konzil. Jahrzehnte davor wurde in der Liturgischen Bewegung experimentiert und nach neuen Formen gesucht. Neue Wege sind auch heute gefragt. Die Wortgottesfeier mit Kommunion, wie sie sich in den letzten Jahrzehnten in Pfarreien ohne Priester als Regel etabliert hat, ist theologisch gesehen unbefriedigend. In einer Pastoral der Präsenz haben die Glaubenden das Anrecht auf das Mahl Jesu in einer stimmigen Form vor Ort. Deshalb starten Pastoralräume partizipative und verantwortungsvolle Wege, um in Pfarreien ohne Priester mit neuen Formen der Mahl Jesu – Feier zu experimentieren. Damit diese neuen Feiern in der Verbindung zu den zentralen Eucharistiefeiern gesehen werden, braucht es Regeln und Kriterien.