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Zehn Schritte | 6 – Gleichberechtigung

© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern
© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern

Die Kirchgemeinden stellen Menschen ein unabhängig von ihrer Lebensform oder ihrer sexuellen Orientierung. Sie achten bei Löhnen und bei Anstellungen auf Gleichbehandlung von Frauen und Männern und sorgen für ein ausgewogenes Erscheinungsbild in der Öffentlichkeitsarbeit.

Der grösste Teil der Glaubenden, der Kirchenräte und der kirchlichen Mitarbeitenden orientiert sich heute aus christlicher Überzeugung an ethischen Massstäben, welche die Akzeptanz vielfältiger Lebensformen ermöglichen. Deshalb gelten bei den Kirchgemeinden als oberste Kriterien für alle Anstellungen die berufliche Qualifikation, fachliche, soziale und spirituelle Kompetenz sowie eine loyale Haltung zur Institution der katholischen Kirche.  MitarbeiterInnen, die in einer Partnerschaft leben, welche nicht den kirchlich-moraltheologischen Richtlinien entspricht, widerspiegeln die Realität von Gesellschaft und Kirche. Wenn sie dies verantwortungsvoll tun, können sie zum spirituellen Reichtum in der Seelsorge und zu einer glaubwürdigen und geschwisterlichen Kirche beitragen. Die KirchenrätInnen und die pastoralen Verantwortlichen gehen mit dieser differenzierten Haltung einen anspruchsvollen Weg und bleiben im Dialog sowohl mit der Bistumsleitung als auch mit ihrem persönlichen Gewissen. Betreffend Gleichbehandlung bei Löhnen und Ausgewogenheit im Erscheinungsbild lohnt es sich, punktuell eine Aussensicht miteinzubeziehen.