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Zehn Schritte | 10 – Menschenrechtsbasierte Kirche

© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern
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Der Bischof gestaltet die Bistumsleitung auf der Basis der Menschenrechte im Sinne einer synodal-verfassten Gewaltenteilung (zum Beispiel Rekursrecht, Schlichtungsstelle…). Damit stärkt er in der Kirche insbesondere die demokratische Partizipation und die Gleichberechtigung von Frau und Mann.

Die römisch-katholische Kirche der Schweiz kennt in den meisten Kantonen die sogenannte duale Struktur, das Zusammenspiel von pastoraler und  staatskirchenrechtlicher Führungslinie. Die pastorale Struktur ist monarchisch geprägt.  Die Anfälligkeit und Schwäche dieser Struktur haben die weltweiten Missbrauchsfälle deutlich zum Vorschein gebracht. Formen von Gewaltenteilung, Kontrolle und Transparenz sind, wenn überhaupt, lediglich marginal entwickelt. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Macht zu teilen und zu begrenzen. Dazu gehört weiter die Entwicklung von Verfahren der Kontrolle und der Transparenz, die heute üblichen Standards entsprechen. Damit trägt der Bischof wegweisend mit dazu bei, dass die katholische Kirche ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnt und dass Themen wie demokratische Partizipation und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nachhaltig gewährleistet werden.