Fatima Pereira fasst über ein Praktikum im Manor-Restaurant in Luzern wieder Tritt in der Arbeitswelt. |  © 2017 Roberto Conciatori
Fatima Pereira fasst über ein Praktikum im Manor-Restaurant in Luzern wieder Tritt in der Arbeitswelt. | © 2017 Roberto Conciatori

Menschen ohne Arbeit oder einer anderen Benachteiligung erhöhen über ein Praktikum in der Wirtschaft ihre Chancen auf eine neue Stelle. Wie Fatima Pereira, die sich zurzeit mit Unterstützung der Caritas in der Gastronomie fit macht. Solche Chancen kann auch die Kirche bieten.

Es gibt umweltverträglichere Verkehrsmittel für die Ferienreise als das Flugzeug... | Bild: pixabay.com (CC0 Public Domain)
Es gibt umweltverträglichere Verkehrsmittel für die Ferienreise als das Flugzeug... | Bild: pixabay.com (CC0 Public Domain)

Als ich vor rund 15 Jahren zum ersten Mal vom ökologischen Fussabdruck des WWF hörte, liess ich den meinen berechnen und staunte über das Ergebnis. Ich war damals Vegetarier. Wohnte bei meinen Eltern. Besass kein Auto. Hatte keinen Lohn, der zu einem grosszügiges Konsumverhalten einlud und war noch nie geflogen. Trotzdem benötigte ich für meinen […]

Um unterwegs den Durst zu löschen, gibt es mittlerweile praktische Flaschen, die keinen Abfall verursachen, weil sie nachgefüllt werden können. | Bild: pixabay.com  (CC0 Public Domain)
Um unterwegs den Durst zu löschen, gibt es mittlerweile praktische Flaschen, die keinen Abfall verursachen, weil sie nachgefüllt werden können. | Bild: pixabay.com (CC0 Public Domain)

Kunterbunt, mit Klappdeckel und Drehverschluss: Bei jedem Ausflug, jedem Zoobesuch und selbstverständlich im Kindergartenalltag war die mit Sirup gefüllte Trinkflasche früher dabei. Nun silbern, handlich und mit einem halben Liter klarem Wasser gefüllt, reist eine neue Begleiterin jeden Tag mit mir mit. Sei es für einen Nachmittag am Seeufer oder einen termingefüllten Arbeitstag: Eine neue […]

Gäste und willkommene Arbeitskräfte: Mitte Mai erledigten erstmals Mitarbeitende der Stiftung Contenti den Versand des neuen Kurs­programms der Landeskirche – vor Ort am Abendweg 1. | © 2017 Dominik Thali
Gäste und willkommene Arbeitskräfte: Mitte Mai erledigten erstmals Mitarbeitende der Stiftung Contenti den Versand des neuen Kurs­programms der Landeskirche – vor Ort am Abendweg 1. | © 2017 Dominik Thali

Für Menschen mit einer Beeinträchtigung ist es oft schwierig, in der Arbeitswelt einen Platz zu finden. Die Landeskirche will deshalb zur Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen ermuntern und schenkt dafür jeder Kirchgemeinde einen Gutschein im Wert von 500 Franken.

Die Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs Kirchliches Umweltmanagement präsentieren ihre Atteste; zweiter von links ist Peter Kaufmann, Kirchgemeindepräsident von Buchrain. | © 2017 pd
Die Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs Kirchliches Umweltmanagement präsentieren ihre Atteste; zweiter von links ist Peter Kaufmann, Kirchgemeindepräsident von Buchrain. | © 2017 pd

Mit einem Kolloquium und einer Abschlussfeier ist am 8. April in Aarau der erste Kurs für kirchliche Umweltberaterinnen und Umweltberater zu Ende gegangen. Organisiert wurde er von «oeku Kirche und Umwelt». Rund zwanzig ausgebildete Personen sind nun bereit, Kirchgemeinden und Pfarreien zum Umweltlabel Grüner Güggel zu führen, darunter mit Peter Kaufmann (Buchrain) auch ein Luzerner.

Am Morgen, im Frühling und Herbst, wenn die Sonne kurz vor sieben hinter dem Michelskreuz aufgeht, sehe ich am Waldrand bei der Ottenrüti Rehe. Am Abend schlängle ich mich zwischen den Autokolonnen am Schweizerhofquai, drängle durch die Chinesen und Inder am Schwanenplatz in die Freiheit.

Mein Glück hat zwei Räder, und

Gut bedient - zum Beispiel von der «Gassechuchi». Deren Catering-Angebot «öffentlich-genüsslich» ist gefragt. | © 2017 Verein Kirchliche Gassenarbeit / Jutta Vogel
Gut bedient - zum Beispiel von der «Gassechuchi». Deren Catering-Angebot «öffentlich-genüsslich» ist gefragt. | © 2017 Verein Kirchliche Gassenarbeit / Jutta Vogel

Die Arbeit in der Gastronomie eignet sich gut für Menschen mit einer Benachteiligung. Bei Anlässen Einrichtungen für solche Menschen zu berücksichtigen, ist ein Gewinn für beide Seiten. Die Landeskirche macht gute Erfahrungen – und will zur Nachahmung anregen.

Mit dreiundzwanzig las ich an einem Meditationswochenende das Zitat des Philosophen Ludwig Feuerbach: «Du bist, was du isst». Da wurde mir bewusst: Die Nahrung wirkt physisch und psychisch auf den Menschen. In den folgenden Jahren liess ich keine Ernährungsweise unversucht. Fündig wurde ich in der vegetarisch-ayurvedischen Küche. Ich freue mich immer auf die Fastenzeit.

Auf dem Biohof von Familie Rampini in Luthern: drei Generationen beim Kartoffeln setzen. | © 2017 zVg
Auf dem Biohof von Familie Rampini in Luthern: drei Generationen beim Kartoffeln setzen. | © 2017 zVg

Jules Rampini befasst sich mit Böden, im wahrsten Sinn des Wortes. Der Biobauer und Theologe aus Luthern bearbeitet das Erdreich mit seinen Händen. Aus der Bodenhaftung wächst für ihn die spirituelle Deutung der Erde. Ein Gespräch zum Fastenopfer-Thema Land und Ernährung.

Der Kreislauf schliesst sich: Das «Kirchenschiff» wird neu aus Altpapier hergestellt und kann wieder Altpapier werden.  | © 2016 do
Der Kreislauf schliesst sich: Das «Kirchenschiff» wird neu aus Altpapier hergestellt und kann wieder Altpapier werden. | © 2016 do

Das «Kirchenschiff» verschmutzt das Wasser, auf dem es schwimmt, künftig weniger: Es wird seit diesem Monat auf Papier gedruckt, das zu 100 Prozent aus Altpapier stammt.