Synodalrat Markus Müller (rechts) am Rand einer Sitzung 2018; er tritt nächstes Jahr nicht mehr zur Wiederwahl an. Links Synodalverwalter Edi Wigger und Synodalrat Hans Burri. | © 2018 Gregor Gander
Synodalrat Markus Müller (rechts) am Rand einer Sitzung 2018; er tritt nächstes Jahr nicht mehr zur Wiederwahl an. Links Synodalverwalter Edi Wigger und Synodalrat Hans Burri. | © 2018 Gregor Gander

Die Ausgangslage im Synodalrat für die Gesamterneuerungswahlen 2022 steht fest: Markus Müller, seit 2014 im Amt, stellt sich dann nicht mehr zur Verfügung. Er war 2014 erstmals gewählt worden. Sechs weitere Synodalratsmitglieder kandidieren erneut. Zwei Sitze in der landeskirchlichen Exekutive sind derzeit vakant und sollen anlässlich der Synode vom 10. November wieder besetzt werden.

«Die Kirche macht viel Cooles»: (von links): Simon Hofstetter, Kantonsleitung Pfadi Luzern, Elias Müller, Kantonsleitung Jubla Luzern, und Anja Amrein, Co-Präsidentin des Kantonslagers 2021 der Jubla. | © 2021 Dominik Thali
«Die Kirche macht viel Cooles»: (von links): Simon Hofstetter, Kantonsleitung Pfadi Luzern, Elias Müller, Kantonsleitung Jubla Luzern, und Anja Amrein, Co-Präsidentin des Kantonslagers 2021 der Jubla. | © 2021 Dominik Thali

Die Kirche unterstützt junge Menschen. Zum Beispiel über Jungwacht Blauring und die Pfadi. «Mega froh» sind deren Leiterinnen und Leiter darum. Vereinnahmen lassen sie sich deswegen aber nicht. Gott und die Welt sind ihnen am Lagerfeuer näher als im Gottesdienst.

Vertrauenskultur: auf allen Ebenen Strukturen und Begegnungs­möglichkeiten schaffen, welche diese fördern. | © 2021 Dominik Thali
Vertrauenskultur: auf allen Ebenen Strukturen und Begegnungs­möglichkeiten schaffen, welche diese fördern. | © 2021 Dominik Thali

Eine Arbeitsgruppe des Synodalrats hat im April eine Wegbeschreibung vorgelegt «für kirchlich engagierte Menschen, die den Aufbruch wagen». Das «Kirchenschiff» stellt in einer Serie die darin vorgeschlagenen «Zehn Schritte» vor und gibt Personen, die es betrifft, dazu das Wort. Zum ersten «Schritt» äussern sich Theres Küng, Leiterin des Pastoralraums Michelsamt, und Claudio Tomassini, Leiter des Pastoralraums Region Sursee.

Wer paddelt, wer steuert? Beim Einwassern am «Gemeinsam im Boot»-Tag am Steg des Kanuklubs Luzern. | © 2021 Dominik Thali
Wer paddelt, wer steuert? Beim Einwassern am «Gemeinsam im Boot»-Tag am Steg des Kanuklubs Luzern. | © 2021 Dominik Thali

Zeit zu zweit in ungewohnter Umgebung stärkt die Beziehung: Die Landeskirche will mit Erlebnis-Angeboten Menschen ansprechen, die sich und ihr Gegenüber neu entdecken wollen. Auf dem Wasser im Kanu etwa oder bei einem sinnlichen «Date im Weinberg». Das zieht.

Beatrice Geuking, Sozialberaterin der katholischen Kirche Stadt Luzern, im Gespräch mit einer Klientin. | © 2021 Roberto Conciatori
Beatrice Geuking, Sozialberaterin der katholischen Kirche Stadt Luzern, im Gespräch mit einer Klientin. | © 2021 Roberto Conciatori

Die Kirchen helfen Menschen in Not, ohne lange Fragen zu stellen. Das gehört zu ihrem Grundauftrag. Ihre Sozialberatungen sind in der Corona-Zeit besonders gefragt. «Menschen, denen es ohnehin nicht gut geht, geht es jetzt noch schlechter», heisst es dort. Finanziell wie familiär.

Er brachte alle Geschäfte durch die Session: Synodepräsident Martin Barmettler (Willisau) bei einer der Abstimmungen. | © 2021 Dominik Thali
Er brachte alle Geschäfte durch die Session: Synodepräsident Martin Barmettler (Willisau) bei einer der Abstimmungen. | © 2021 Dominik Thali

Die katholische Landeskirche Luzern schliesst das Jahr 2020 mit einem unerwartet hohen Überschuss ab. Daraus unterstützt sie den Bau der neuen Kaserne der päpstlichen Schweizergarde in Rom mit 250‘000 Franken. Der Antrag war an der Frühjahrssession der Synode praktisch unbestritten.

Dank ihnen ist vieles möglich: Die Verantwortlichen der Jubla Riffig bei der Übergabe des «Dank Dir!»-Preises am Pfingstsonntag zusammen mit Synodalrätin Annegreth- Bienz-Geisseler und Seelsorgeratspräsidentin Franzisca Ebener. | © 2021 Roberto Conciatori
Dank ihnen ist vieles möglich: Die Verantwortlichen der Jubla Riffig bei der Übergabe des «Dank Dir!»-Preises am Pfingstsonntag zusammen mit Synodalrätin Annegreth- Bienz-Geisseler und Seelsorgeratspräsidentin Franzisca Ebener. | © 2021 Roberto Conciatori

Hier ist Gemeinschaft Programm: Die Jubla Riffig und die Minis Bruder Klaus in Emmenbrücke sind nicht nur Treffpunkt für rund 200 Mädchen und Buben, sie bereichern auch den Pfarreialltag. Dafür zeichnet sie die katholische Kirche im Kanton Luzern mit dem 8. «Dank Dir!»-Preis für Freiwilligenarbeit aus. Dieser wurde heute (Pfingstsonntag, 23. Mai 2021) als Überraschung vergeben

© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern
© 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern

Eine geschwisterliche Kirche von Frauen und Männern sei «für die Glaubwürdigkeit der Kirche von existentieller Bedeutung». Eine Arbeitsgruppe des Synodalrats macht dazu zehn Vorschläge. Sie lädt dazu ein, «den Aufbruch zu wagen, von der Basis bis zum Bischof».

Das Rettungsschiff Ocean Viking der Organisation SOS Méditerrannée nimmt mit einem Schlauchboot Flüchtlinge auf. Die Luzerner Landeskirche hat für den Schweizer Verein dieser Organisation einen Beitrag von 5000 Franken gesprochen. | © 2021 Avra Fialas, SOS Méditerrannée
Das Rettungsschiff Ocean Viking der Organisation SOS Méditerrannée nimmt mit einem Schlauchboot Flüchtlinge auf. Die Luzerner Landeskirche hat für den Schweizer Verein dieser Organisation einen Beitrag von 5000 Franken gesprochen. | © 2021 Avra Fialas, SOS Méditerrannée

Jedes Jahr flüchten Hunderte von Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Viele geraten dabei in Seenot. Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern unterstützt die Rettungseinsätze für sie mit 5000 Franken. Ein Beitrag in dieser Höhe fliesst an SOS Méditerranée.

Die Jugendlichen von der Heilpädagogischen Schule Sursee, die am 1. Mai gefirmt und konfirmiert wurden; hinten Firmspender Kobi Zemp, der reformierte Pfarrer Uli Walther und Behindertenseelsorger Bruno Hübscher, vorne links und rechts die Katechetinnen Kim Lendeczky und  Monika Piani. | © 2021 Werner Mathis
Die Jugendlichen von der Heilpädagogischen Schule Sursee, die am 1. Mai gefirmt und konfirmiert wurden; hinten Firmspender Kobi Zemp, der reformierte Pfarrer Uli Walther und Behindertenseelsorger Bruno Hübscher, vorne links und rechts die Katechetinnen Kim Lendeczky und Monika Piani. | © 2021 Werner Mathis

«Onderwägs metem Wend»: Dieses Thema wählten dieses Jahr die Jugendlichen der Heilpädagogischen Schule Sursee für ihre Konfirmation und Firmung. Am Samstag (1. Mai 2021) feierten die drei jungen Männer und zwei jungen Frauen in der Klosterkirche gemeinsam ihren grossen Tag.