Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche

kirchensteuer-sei-dank.ch: mitmachen und profitieren

Ausschnitt aus der Karte auf der St. Galler Website kirche-kommt-an.ch. | Bildschirmaufnahme
Ausschnitt aus der Karte auf der St. Galler Website kirche-kommt-an.ch. | Bildschirmaufnahme

Was ist kirchensteuer-sei-dank.ch?

kirchensteuer-sei-dank.ch ist eine interaktive Website, die das Bistum St. Gallen vor rund einem Jahr aufgeschaltet hat. Die Site zeigt, wofür die Kirchensteuern verwendet werden und lädt ein, dies auf einer Reise durch den Kanton zu entdecken. Die damit verbundene Botschaft lautet: Ihre Kirchensteuern bewirken viel Gutes in Ihrer Pfarrei und Kirchgemeinde.

Was hat das mit dem Kanton Luzern zu tun?

Die steigende Anzahl Kirchenaustritte beschäftigt auch uns. Die Austretenden nennen unterschiedliche Gründe für ihren Schritt, oft jedoch wollen sie die Kirchensteuer einsparen. Wir stellen fest, dass viele Katholikinnen und Katholiken nicht wissen, wofür diese Steuer eingesetzt wird und was Gutes mit ihrem Beitrag dazu gemacht wird. Synodalrat und Landeskirche haben deshalb beschlossen, kirchensteuer-sei-dank.ch für den Kanton Luzern zu übernehmen. Im kommenden Herbst wollen wir die Site aufschalten.

Dabei setzen wir auf die Mithilfe aus den Kirchgemeinden, Pastoralräumen und Pfarreien. Dieses Projekt können wir nur gemeinsam umsetzen.

Wir hoffen einerseits, Menschen mit zusätzlicher Information zum Verbleib in der Kirche bewegen zu können. Anderseits wollen wir für die Seelsorgenden und die kirchlichen Behördenmitgliedern ein Hilfsmittel bereitstellen, auf das sie im Gespräch verweisen können. Davon profitieren auch Sie.

Gut, aber was heisst das nun?

kirchensteuer-sei-dank.ch ist eine interaktive Karte und zeigt das vielfältige Wirken der Kirche im Kanton Luzern. Die Website basiert auf Google maps und baut auf einer Fülle von Daten auf. Viele haben wir bereits zusammengetragen, für weitere sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Deshalb gelangen wir an Sie.

Wer ist wir? Und wie sind wir organisiert?

  • Auftraggeber des Projekts kirchensteuer-sei-dank.ch ist der Synodalrat. Die Synode hat am 5. November 2019 mit dem Voranschlag 2020 den notwendigen Kredit bewilligt.
  • Am 27. November 2019 stiess die Präsentation des Projekts im Rahmen der Sursee-Konferenz auf grosse Zustimmung.
  • Das Projektteam leitet Synodalrätin Sandra Huber strategisch, Synodalverwalter Edi Wigger operativ.
  • In der Begleitgruppe sind auch die Bistumsregionalleitung/Seelsorge sowie die Verbände der Kirchgemeindepräsidierenden und Kirchmeierinnen/-meier vertreten.

Was macht die Landeskirche?

Wesentlich sind die folgenden vier Punkte:

  1. Wir tragen die Grunddaten zusammen. Beispiele: Kirchgemeinden, Pastoralräume und Pfarreien, Angebote wie kirchliche Sozialdienste, Partnerorganisationen wie Caritas oder kirchliche Gassenarbeit usw.
  2. Wir gewichten und bereinigen die Daten, die wir von Ihnen erhalten (siehe nächster Punkt).
  3. Wir entwickeln die zusätzliche Kommunikation, welche mit dem Aufschalten von kirchensteuer-sei-dank.ch einsetzen muss. Es braucht Massnahmen, um die breite Bevölkerung zu informieren. Und Hilfsmittel, die Ihnen in den Kirchgemeinden und Pastoralräumen kirchensteuer-sei-dank.ch zum praktischen Werkzeug im Alltag machen.
  4. Wir verantworten den Unterhalt von kirchensteuer-sei-dank.ch. Dazu gehört einerseits, die Grunddaten aktuell zu halten. Anderseits werden wir die vorgestellten Angebote und Dienstleistungen regelmässig filtern und allenfalls ergänzen bzw. löschen.

Was erwarten wir von den Kirchgemeinden, Pastoralräumen und Pfarreien?

Die Grunddaten Ihres Pastoralraums/Ihrer Pfarrei/Ihrer Kirchgemeinde(n) haben wir erfasst; die Excel-Tabelle, die Sie als Anhang erhalten haben, gibt darüber Auskunft. Wir bitten Sie um zwei Dinge:

  1. Kontrollieren Sie die Daten und bringen Sie allenfalls Korrekturen an.
  2. Ergänzen Sie die Tabelle. Will heissen:

Notieren Sie, was Ihren Pastoralraum, Ihre Pfarrei besonders auszeichnet und wovon wir womöglich nicht wissen.

Je mehr Angaben wir erhalten, desto besser können wir gewichten und umso vielfältiger wird am Ende die Online-Karte. Wir zeigen Ihnen nun Ihre Aufgabe Schritt für Schritt auf.

Nehmen Sie sich genug Zeit dafür, es lohnt sich!

Schritt 1

Sprechen Sie sich im Kirchenrat, im Pastoralraum und in der Pfarrei ab, wer die Daten erfasst. Die staatskirchenrechtlich und die pastoral Verantwortlichen sollen gemeinsam vorgehen. So vermeiden Sie Doppelspurigkeiten. Wir möchten pro Pastoralraum bzw. pro Pfarrei nur eine Liste zurückerhalten.

Schritt 2

Kontrollieren Sie die bereits eingetragenen Angaben Ihres Pastoralraums/Ihrer Pfarrei/Ihrer Kirchgemeinde. Bringen Sie Korrekturen und Ergänzungen mit einer Farbe an. Die bereits verwendeten Farben sind im dritten Tabellenblatt der Excel-Datei erklärt.

Video-Anleitung für den Umgang mit der Excel-Tabelle

Schritt 3

Ihre Hauptaufgabe: Ergänzen Sie die Tabelle mit Besonderheiten, die Ihren Pastoralraum/Ihre Pfarrei/Ihre Kirchgemeinde auszeichnen. Sie haben mehr und genauere Kenntnisse als wir. Hier ist die Absprache zwischen Pastoralraum/Pfarrei und Kirchgemeinde(n) besonders wichtig. Denken Sie an alle Bereiche: Gottesdienst und Seelsorge, Diakonie, Jugend- und Altersarbeit, Brauchtum, Kulturgüter usw. Oder lassen sie Jahreszeiten und Kirchenfeste in Gedanken vorüberziehen. Denken Sie dabei immer an die Breite der Zielgruppe.

Hier ist Ihr Detailwissen gefragt!

Beispiele dazu:

  • In unserer Pfarrei gibt es eine besondere Kapelle, eine Hochzeitskapelle, ein anderes Kulturgut usw.
  • Wir haben jedes Jahr einen besonderen Bittgang, eine Wallfahrt, Segnung usw.
  • Es gibt bei uns einen Brauch, den es sonst nirgends gibt, nämlich….
  • Unser Auffahrtsumritt ist bekannt, unsere Wallfahrt nach…, unsere Töffsegnung am…
  • Wir haben eine Jubla, Pfadi, einen Frauenbund usw.
  • In der Diakonie sind wir stark, weil es bei uns x und y gibt
  • Unsere Minischar ist die grösste, weil…
  • In der Schule wird bei uns jeweils….
  • Wir haben einen kirchlichen Sozialdienst
  • Unsere Besuchsgruppe für Betagte ist nicht mehr wegzudenken.

Geben Sie zu den einzelnen Angeboten und Dienstleistungen Kontakte oder einen Link an. Wir wollen im Netz gefunden werden.

Schritt 4

Mailen Sie Ihre Angaben nach der Schlusskontrolle an Thomas Schubiger. Ihn haben wir für eine begrenzte Zeit als externe Unterstützung angestellt. Thomas Schubiger ist mit den kirchlichen Verhältnissen bestens vertraut.

thomas.schubiger@lukath.ch

Wir erwarten Ihre Antworten bis am Donnerstag, 28. Mai 2020

So geht es weiter

  • Die Begleitgruppe sichtet Ihre Eingaben, gewichtet diese und wählt aus, was davon in welcher Form auf der Website dargestellt werden sollen. Sie trifft also eine Auswahl. Wir passen die Website aber regelmässig an und ergänzen, wo dies sinnvoll ist.
  • Die technische und gestalterische Umsetzung verantwortet die Agentur Fabian und Fabian in St. Gallen. Sie hat kirchensteuer-sei-dank.ch für den Kanton St. Gallen entwickelt.
  • Bis zur Sursee-Konferenz, die am 25. November stattfindet, wollen wir die Website aufschalten.
  • Weitere kommunikative Massnahmen erarbeiten wir mit Unterstützung der Begleitgruppe. Wenn Sie dafür Anstösse haben, ist uns dies jedoch willkommen.

Wenn Sie Fragen haben…

…wenden Sie sich an:

Danke für Ihre Mithilfe!

Ausschnitt aus der Karte auf der St. Galler Website kirche-kommt-an.ch. | Bildschirmaufnahme