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Würde und Hoffnung

© 2020 Brigitte Glur-Schüpfer
© 2020 Brigitte Glur-Schüpfer

Jesus hat sich den Menschen zugewandt – ohne Unterschied des Geschlechts, der Persönlichkeit oder der Herkunft. Frauen und Männer haben in der Taufe die Geistkraft Gottes erfahren und handeln so in Würde frei und eigenständig. Daraus ergibt sich die je eigene Sendung als Mensch.

Monika Renz schreibt in ihrem Buch Ich träume von einer KIRCHE der HOFFNUNG: «In den Köpfen vieler Menschen figuriert der Begriff Würde als Synonym für eine als solche nicht bewusst gemachte Anspruchshaltung: gutes Aussehen, wenig Abhängigkeit, etwas Luxus, bevorzugte Behandlung.»

Die Freiheit und Würde der Christinnen und Christen dagegen erfordert ein Verhalten, das sich einlässt auf Freud und Leid der Menschen in den alltäglichen Begegnungen.

Auch 50 Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts ist ein gemeinsamer, hoffnungsvoller Einsatz für die Würde aller Menschen und gegen Ohnmacht und Leiden sinnvoll und nötig.


Elazar Benyoëtz schreibt:

«Anfang ist nicht da, wo es beginnt
sondern da wo wir stehen,
zu beginnen bereit.»

Dr. theol. Brigitte Glur-Schüpfer, Regionalverantwortliche Bischofsvikariat St. Viktor