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Wir werden es auch noch schaffen

Die Hoffnung blüht in mir | © Markus Müller-Fuchs
Die Hoffnung blüht in mir | © Markus Müller-Fuchs

Gleichberechtigung ist in der römisch-katholischen Kirche in einigen Bereichen immer noch ein schwieriges Thema, bei dem es vor allem in der Ämterfrage in erster Linie um Macht geht. Dies stimmt mich immer  wieder traurig und manchmal bin ich auch frustriert, weil wir bei diesem Thema nicht vorwärts kommen. Trotzdem blüht in mir die Hoffnung, genau wie diese Blume im dürren Feld, das wir es auch noch schaffen werden.

Als Jugendlicher durfte ich Seelsorgende erleben, die bewusst für die Gleichberechtigung eingetreten sind, durch ihr tägliches Handeln. Dies ist ein wichtiger Grund, warum ich mich für ein Theologiestudium entschied und heute in der Pfarrei arbeite.

Für mich ist die Erfahrung sehr befreiend, dass beim Schöpfungslied am Anfang der Bibel der Ursegen steht: «Und Gott sah, dass es gut war. – Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild als Frau und Mann … und Gott sah dass es gut war.»

Das versuche ich in der täglichen Arbeit auch umzusetzen. Als Beispiel möchte ich erwähnen, dass bei uns die Frauenliturgiegruppe des Frauenvereins ihre Gottesdienste selber gestaltet und feiert. Ich darf als Pfarreileiter einfach als ganz normales Mitglied der Gottesdienstgemeinschaft mitfeiern.

Markus Müller-Fuchs, Synodalrat