Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche

«Von Gottes Segen ist niemand ausgeschlossen»: Synodalrat dankt Bischof

Der Altar an einer Segensfeier für Homosexuelle in einer Berner Kirche. | © 2016 Rahel Zürcher
Der Altar an einer Segensfeier für Homosexuelle in einer Berner Kirche. | © 2016 Rahel Zürcher

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, hat das Verbot der Glaubenskongregation, schwule und lesbische Paare zu segnen, kritisiert. Vom Segen Gottes sei niemand ausgeschlossen, betonte er in seiner Botschaft an die Seelsorgenden. Der Synodalrat der Luzerner Landeskirche dankt ihm in einem Brief für seine «klaren und unmissverständlichen Worte».

In einer Stellungnahme vom 15. März schloss die vatikanische Glaubenskongregation die Möglichkeit aus, Paaren aus Personen des gleichen Geschlechts einen Segen zu erteilen. Die Verlautbarung löste auch in der katholischen Kirche Schweiz grossen Aufruhr aus. Unter anderem wies der Basler Bischof Felix Gmür das Verbot zurück. Vom Segen Gottes sei niemand ausgeschlossen, schrieb er in seiner Botschaft an die Seelsorgenden vom 17. März.

Dafür dankt ihm nun der Synodalrat der Luzerner Landeskirche in einem Brief vom 31. März. Er sei erleichtert über die «klaren und unmissverständlichen Worte» des Bischofs, heisst es darin. Zusammen mit ihm hoffe der Rat, dass schwule und lesbische Menschen «in der konkreten Pastoral in unserem Bistum Annahme und Wertschätzung erfahren», wie der Bischof selbst schreibe. Der Synodalrat teilt ferner Felix Gmürs Meinung, der Umgang mit Homosexuellen bedürfe einer theologischen und pastoralen Weiterentwicklung. Dass das Bistum Basel mit der Regenbogenpastoral daraufhin bereits Schritte gemacht hat, freue den Rat.