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Und wann sind die Frauen dran?

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Wie jedes Jahr bin ich auch letztes Jahr mit meinen zwei Mädchen ans Schwingfest in unserem Dorf gegangen. Es ist ein Fest, wo sich das halbe Dorf trifft und den jungen Männern und Buben zuschaut, ein Glacé schleckt und mit der Nebenfrau plaudert. Wir schauen ein bisschen zu, plaudern mit den Nachbarskindern und bewundern den ein oder anderen starken Schwinger. Sie mögen im Sagmehl «klein» aussehen, aber kaum stehen die Burschen neben dir, siehst du erst welche Hünen da wirklich kämpfen.

Plötzlich fragt meine 5-jährige Tochter die ältere 7-jährige: «Wann kommen eigentlich die Mädchen dran?» Ich antworte etwas perplex, dass hier leider nur Männer schwingen dürfen. Darauf sagt die Ältere: «Das ist sicher, weil die Frauen viel stärker wären.»

Ich bin stolz auf die Gedankengänge meiner Töchter. Sie hinterfragen und suchen selbstbewusst eine Antwort, beides wäre vor 50 Jahren auf diese Weise nicht so einfach denkbar gewesen.

Simone Marchon