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Synodalratswahlen 2018: sie kandidieren am 20. Juni

Olivia Portmann, Thomas Räber und Sandra Huber (von links) kandidieren für den Synodalrat. | © 2018 Dominik Thali / Norbert Bossart, Willisauer Bote
Olivia Portmann, Thomas Räber und Sandra Huber (von links) kandidieren für den Synodalrat. | © 2018 Dominik Thali / Norbert Bossart, Willisauer Bote

Die neun Mitglieder des Synodalrats sind gewissermassen die Regierung der Landeskirche. Für die Amtsdauer 2018 bis 2022 werden darin drei Sitze frei. Sandra Huber, Olivia Portmann und Thomas Räber bewerben sich darum. Sechs Bisherige treten erneut an.

Die Synodalratskandidaturen werden von den sieben Fraktionen des Parlaments vorgeschlagen. Sie achten darauf, dass die Regionen des Kantons in der landeskirchlichen Exekutive ausgewogen vertreten sind. Dass es dieses Jahr zu drei Wechseln kommt, ist nicht aussergewöhnlich. 2006 waren sogar vier Synodalratsmitglieder neu gewählt worden, 2010 ebenfalls drei. Das sind die Neuen im Wahljahr 2018:

Olivia Portmann, vorgeschlagen von der Fraktion Sursee, ist Schulleiterin in Mauensee. Ursprünglich Primarlehrerin, hat sie sich unter anderem zur Berufsschullehrerin weitergebildet und das Theologiestudium abgeschlossen. 2013 bis 2016 leitete sie das Gesprächs- und Beratungscafé «Zwitscher-Bar» in Luzern. Olivia Portmann, 1967 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Eich.

Thomas Räber wird von der Fraktion Hochdorf vorgeschlagen. Der Rechtsanwalt war unter anderem Direktionsmitglied der CSS in Luzern und ist seit 2008 Miteigentümer einer Anwalts- und Notariatskanzlei mit Standorten in Luzern, Hochdorf und Sursee. Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung sammelte er über viele nebenamtliche Tätigkeiten. Thomas Räber, geboren 1966, ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Gelfingen.

Sandra Huber ist der Wahlvorschlag der Fraktion Willisau. Die ausgebildete Kauffrau mit Berufsmatura hat sich in öffentlichem Recht und Verwaltungswirtschaft weitergebildet, war bei der Gemeinde Willisau tätig, vier Jahre stellvertretende Leiterin des regionalen Zivilstandsamts und begleitete später das Gemeindefusionsprojekt «Hitzkirch 7». Sandra Huber, geboren 1977, ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Willisau.

Drei Rücktritte, gemeinsam 32 Amtsjahre

Maria Graf, Ruth Mory, Thomas Trüeb (von links).

2018 ist ein kirchliches Wahljahr. Die 100 Mitglieder der Synode, des Kirchenparlaments, wurden am 26. Februar alle still gewählt. Die Synode wählt an ihrer ersten Sitzung am 20. Juni die 9 Mitglieder des Synodalrats, der Exekutive der Landeskirche, neu. Dabei kommt es zu drei Wechseln. Maria Graf-Huber (Oberkirch, erstmals gewählt 2006), Thomas Trüeb (Meggen, 2006) und Ruth Mory-Wigger (Wauwil, 2010) stellen sich nicht mehr zur Wahl. Erneut zur Verfügung stehen Renata Asal-Steger (Luzern, 2010), Annegreth Bienz-Geisseler (Entlebuch, 2012), Hans Burri (Malters, 2012) Markus Müller (Nebikon, 2014), Armin Suppiger (Luzern, 2016) und Brigitte Glur-Schüpfer (Meggen, 2017). Die Synodalrätinnen und -räte treten ihr Amt am 1. Juli an.


Bilder in Druckauflösung

Die Bilder der drei Kandidierenden für den Synodalrat stehen hier in Druckauflösung zur Verfügung: