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Synodalrat Markus Müller kandidiert 2022 nicht mehr

Synodalrat Markus Müller (rechts) am Rand einer Sitzung 2018; er tritt nächstes Jahr nicht mehr zur Wiederwahl an. Links Synodalverwalter Edi Wigger und Synodalrat Hans Burri. | © 2018 Gregor Gander
Synodalrat Markus Müller (rechts) am Rand einer Sitzung 2018; er tritt nächstes Jahr nicht mehr zur Wiederwahl an. Links Synodalverwalter Edi Wigger und Synodalrat Hans Burri. | © 2018 Gregor Gander

Die Ausgangslage im Synodalrat für die Gesamterneuerungswahlen 2022 steht fest: Markus Müller, seit 2014 im Amt, stellt sich dann nicht mehr zur Verfügung. Er war 2014 erstmals gewählt worden. Sechs weitere Synodalratsmitglieder kandidieren erneut. Zwei Sitze in der landeskirchlichen Exekutive sind derzeit vakant und sollen anlässlich der Synode vom 10. November wieder besetzt werden.

Die aktuelle Amtsperiode endet am 30. Juni 2022. Markus Müller (54) ist Gemeindeleiter der Pfarrei Nebikon und seit 2014 geistliches Mitglied mit dem Ressort «Spezialseelsorge und Gremien». Er begründet seinen Rücktritt mit der zunehmenden Belastung als designierter Leiter des Pastoralraumes Mittleres Wiggertal (Pfarreien Altishofen-Ebersecken; Nebikon; Schötz-Ohmstal; Egolzwil-Wauwil). Die zusätzlichen Aufgaben in der Seelsorge liessen sich auf die Dauer nicht mit den Arbeiten als Synodalrat vereinbaren. Der Synodalrat bedauert den Rücktritt von Markus Müller sehr. Er versteht aber die Begründung und ist ihm dankbar, dass er diesen rechtzeitig kommuniziert hat, damit genügend Zeit für die Regelung der Nachfolge bleibt. Es liegt nun an der Konferenz der Leitungspersonen der Pastoralräume und der Geschäftsleitung der Synode, eine geeignete Kandidatin oder einen geeigneten Kandidaten für die Nachfolge zu suchen.

Die aktuell sechs weiteren Mitglieder des Synodalrats stellen sich alle für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung:

  • Renata Asal-Steger (Luzern, 61), derzeit Präsidentin, seit Juli 2010 im Amt
  • Hans Burri (Malters, 63), seit Januar 2012 im Amt
  • Annegreth Bienz-Geisseler (Entlebuch, 56), derzeit Vizepräsidentin, seit Juni 2012 im Amt
  • Armin Suppiger (Kriens, 58), seit Mai 2016 im Amt
  • Sandra Huber (Willisau, 43), seit Juli 2018 im Amt
  • Thomas Räber (Hitzkirch, 55), seit Juli 2018 im Amt

Die Exekutive der Landeskirche zählt neun Mitglieder, die von der Synode, dem Kirchenparlament, gewählt werden. Zwei Sitze sind derzeit vakant und sollen an der Session vom 10. November wieder besetzt werden: Jener von Brigitte Glur-Schüpfer (Meggen, früher geistliches Mitglied), die im Sommer 2020 in die Bistumsregionalleitung wechselte, und jener von Olivia Portmann (Eich), die Ende April nach dreijähriger Tätigkeit zurücktrat.

Die Geistlichen Mitglieder werden von der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Pastoralräume in Zusammenarbeit mit der Bistumsregionalleitung nominiert, die weiteren Mitglieder in der Regel über ihre Fraktionen, die regional zusammengesetzt sind. Ziel ist, dass jeder Kantonsteil im Synodalrat vertreten ist.

Dominik Thali

Sandra Huber für Vizepräsidium vorgeschlagen

Das Präsidium und Vizepräsidium der Synode und des Synodalrats wechselt alle zwei Jahre. Die aktuelle Synodalratspräsidentin Renata Asal-Steger (Luzern) gibt ihr Amt Ende Jahr an Vizepräsident Annegreth Bienz-Geisseler (Entlebuch) weiter, die damit 2022 und 2023 zum zweiten Mal nach 2018 und 2019 an der Spitze der Exekutive steht. Als neue Vizepräsidentin stellt sich Sandra Huber (Willisau) zur Verfügung. Offiziell vorgeschlagen werden Präsidentin und Vizepräsidentin von ihren Fraktionen; die Wahl erfolgt an der Synodesession vom 10. November.

In der Synode, im Kirchenparlament, soll am gleichen Tag der bisherige Vizepräsident Benjamin Wigger (Marbach) zum neuen Präsidenten gewählt werden. Er folgt auf Martin Barmettler (Willisau). Wer das Vizepräsidium übernimmt, ist noch offen; turnusgemäss an der Reihe ist die Fraktion Habsburg.