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Strom vom Pfarrhausdach Flühli reicht für drei Haushalte

Das Pffarrhaus Flühli mit der neuen Solaranlage. | © 2017 zvg
Das Pffarrhaus Flühli mit der neuen Solaranlage. | © 2017 zvg

Das Dach des Pfarrhauses Flühli ist seit April ein kleines Kraftwerk. 95 Quadratmeter Photovoltaik-Module liefern im Jahresdurchschnitt 15 000 Kilowattstunden Strom, was für drei Haushalte reicht.

Die Kirchgemeinde hatte das Dach ohnehin sanieren müssen und wollte auch den Dachstock isolieren. Sie und nutzte die Gelegenheit, dies «mit einer ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Anlage zur Energieproduktion» zu verbinden, wie Kirchmeier Adrian Emmenegger erklärt. Beiträge von verschiedenen Seiten – unter anderem ein Baubeitrag der Landeskirche – machten das Projekt tragbar.

Die Zahlen, die der Kirchmeier vorlegt, machen Mut, es den Flühlern gleichzutun. Die Anlage, die optimal nach Süden ausgerichtet ist, liefert mit 56 Photovoltaik-Modulen im Jahresschnitt etwa 15’000 Kilowattstunden Strom, was für etwa drei Haushalte reicht. Was im Pfarrhaus nicht verbraucht wird, wird ins öffentliche Netz eingespiesen und der Kirchgemeinde vergütet. Bei einem Gesamtaufwand von rund 85 000 Franken habe der Quadratmeter Photovoltaik-Anlage die Kirchgemeinde nur 50 Franken mehr als die reine Eternitdeckung gekostet, rechnet Adrian Emmenegger vor. «Für eine Anlage, die Vorbildcharakter hat und dem Pfarrhaus sauberen Strom liefert.»