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Samen gesetzt für eine (Landes-)Kirche mit Weitsicht

Als Dank fürs Mitmachen gabs für alle ein Geschenk, das wachsen darf: einen Blumentopf, von Menschen mit einer Behinderung verziert, in dem Küchenkräuter gedeihen werden. | © 2016 Dominik Thali
Als Dank fürs Mitmachen gabs für alle ein Geschenk, das wachsen darf: einen Blumentopf, von Menschen mit einer Behinderung verziert, in dem Küchenkräuter gedeihen werden. | © 2016 Dominik Thali

Nur noch Papier mit dem Öko-Label «Blauer Engel» kaufen, «Hahnenburger» statt (auch noch) Mineralwasser, Kursteilnehmende zu Fahrgemeinschaften auffordern, den Mitarbeitenden ein Generalabonnement bezahlen statt Kilometerentschädigungen: Vier Ideen aus einer Fülle weiterer, die heute an einer internen Weiterbildung der Luzerner Landeskirche vorgebracht bzw. auf den Flipchart notiert wurden. Der halbe Tag war die Auftaktveranstaltung zum Zweijahresmotto «Kirche – weitsichtig handeln», auf das sich Landeskirche und Bistumsregionalleitung verständigt haben. Ausgangspunkte gibt es zwei dafür: die Enzyklika «Laudato Si» von Papst Franziskus, die vor bald einem Jahr erschien, und das ebenfalls neue «Umwelthandbuch für Kirchgemeinden» der Fachstelle «oeku – Kirche und Umwelt». Im laufenden Jahr stehen die ökologischen Massnahmen im Mittelpunkt, nächstes Jahr kommen auch die Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Solidarät ins Spiel.

Schon gut unterwegs

Durch den Weiterbildungsmorgen führte der Theologe und Umweltberater Andreas Frei. Er hatte, in Zusammenarbeit mit einem Team unter der Leitung von Matthias Bättig, bereits eine ökologische Bestandesaufnahme für den Sitz der Landeskirche am Abendweg 1 in Luzern erstellt. «Ihr seid schon gut unterwegs», stellte Frei am Mittag fest, «jetzt kommt eine Fülle von Ideen hinzu, die weitere Möglichkeiten eröffnen.» In Gruppen hatten die gut 20 Mitarbeitenden über die Themen Büro-Ökologie, nachhaltige Beschaffung, Mobilität sowie Bildung und Nachhaltigkeit diskutiert eingebracht – mit spürbarem Elan.

Diese Ideen werden nun in einer Arbeitsgruppe vertieft, die dem Synodalrat einen Vorschlag unterbreiten soll. Ziel ist, am Impulshalbtag «Kirche und Nachhaltigkeit» vom 23. April für Mitarbeitende in Kirchgemeinden und Pfarreien bereits darüber Auskunft geben zu können.

Ein grosses Blatt voller Ideen: Winfried Adam (Fachbereich Pastoral - Religionsunterricht und Gemeindekatechese) stelllt das Ergebnis der Diskussion in den Bereichen «Gesund arbeiten» und «Umgang mit Geräten» vor. | © 2016 Dominik Thali

Ein grosses Blatt voller Ideen: Winfried Adam (Fachbereich Pastoral – Religionsunterricht und Gemeindekatechese) stelllt das Ergebnis der Diskussion in den Bereichen «Gesund arbeiten» und «Umgang mit Geräten» vor. | © 2016 Dominik Thali

 

Aus dem «Luzerner Kirchenschiff» vom April 2016. Zur ganzen Ausgabe und früheren Nummern: hier…


Impulshalbtag am 23. April

Wie können, sollen oder müssen wir als Kirche handeln, damit das «gemeinsame Haus» Erde, wie es Papst Franziskus in seiner Enzyklika «Laudato si’» nennt, auch morgen noch steht? Der Dialog ist nach Papst Franziskus eines der wichtigsten Instrumente dazu. Der Impulshalbtag «Kirche und Nachhaltigkeit», zu dem Landeskirche und Bischofsvikariat am 23. April einladen, soll ein Ausgangspunkt sein für diesen Dialog und Möglichkeiten bieten, zum Thema ins Gespräch zu kommen.

Eingeladen sind Mitglieder von Kirchen- und Pfarreiräten, Leitungen von Pastoralräumen und Pfarreien und deren Mitarbeitende, Sakristaninnen und Sakristane, Haus­wartinnen und Hauswarte, Interessierte aus Pfarreivereinen und kirchlichen Organisationen. Wir laden Sie herzlich ein zu diesem vielfältigen Morgen. Unterstützt und begleitet werden wir durch Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen und Organisationen. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen Ideen auszutauschen, diese weiterzuentwickeln und damit neue Impulse für unser Engagement zu erhalten.

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