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Robert Knüsel ist neuer Polizei- und Feuerwehrseelsorger

Robert Knüsel, neuer Polizei- und Feuerwehr-Seelsorger. | © 2016 pd
Robert Knüsel, neuer Polizei- und Feuerwehr-Seelsorger. | © 2016 pd

Die Luzerner Polizei und die Feuerwehr der Stadt Luzern haben wieder einen Seelsorger. Robert Knüsel-Glanzmann tritt die Stelle als Polizei- und Feuerwehrseelsorger am 1. November an. Sie ist ein 30-Prozent-Pensum.

Robert Knüsel-Glanzmann (65) ist in Egolzwil aufgewachsen und lebt in Flüeli-Ranft. Nach dem Theologiestudium war er in der kirchlichen Jugendarbeit tätig und hatte verschiedene Stellen als Gemeindeleiter inne. Ab 2001 leitete Robert Knüsel die Fachstelle Information Kirchliche Berufe sowie den Bildungsgang Theologie auf den Dritten Bildungsweg. 2011 wurde  er Gemeindeleiter der Pfarrei Buchrain-Perlen; diese Tätigkeit gibt er diesen Herbst auf.

Zur Hauptaufgabe des Polizei- und Feuerwehrseelsorgers gehört die Begleitung der Einsatzkräfte bei beruflichen und persönlichen Höhen und Tiefen. Er wirkt bei der Agathafeier der Feuerwehr der Stadt Luzern sowie bei Vereidigungen mit und lädt zu ökumenischen Gottesdiensten ein. Nach Einsätzen, die stark belasten und nicht einfach so weggesteckt werden können, steht er als Seelsorger für persönliche Gespräche zur Verfügung. Auch Probleme am Arbeitsplatz oder zu Hause können mit ihm besprochen werden. Die Basis der Tätigkeit des Polizei- und Feuerwehrseelsorgers bildet seine Unabhängigkeit, Diskretion und die Verpflichtung zum Seelsorgegeheimnis.

Die Stelle der Polizei- und Feuerwehrseelsorge gibt es seit Sommer 2006. In gemeinsamer Verantwortung getragen wird sie von den drei Landeskirchen, der katholischen Kirchgemeinde Luzern, der Luzerner Polizei sowie der Feuerwehr der Stadt Luzern. Kirchen und Blaulichtorganisationen finanzieren die Stelle je ungefähr hälftig.

Erster Stelleninhaber war von 2006 bis Sommer 2013 Thomas Lang (Luzern). Seither war die Stelle vakant. Erst wurde auf die Ausschreibung hin keine geeignete Person gefunden, später drohte die Stelle den Sparmassnahmen des Kantons zum Opfer zu fallen, was eine weitere Verzögerung zur Folge hatte.