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Pfarreien aufgepasst: Google straft nicht responsive Websites ab

Eine Website, die nicht auf Mobilgeräte ausgerichtet ist, wird von Google kaum mehr gefunden. | Bildschirmaufnahme von  Google-Suchergebnissen auf die Stichworte «google responsive mobile first»
Eine Website, die nicht auf Mobilgeräte ausgerichtet ist, wird von Google kaum mehr gefunden. | Bildschirmaufnahme von Google-Suchergebnissen auf die Stichworte «google responsive mobile first»

Websites werden immer häufiger von mobilen Geräten aus abgerufen. Gleichwohl bieten noch immer etwa ein Drittel der Betreiber keine mobil-optimierte Variante ihres Internet-Auftritts an – ihre Website ist also nicht responsive, wie der Fachbegriff lautet. Dies trifft auch auf Kirchgemeinden und Pfarreien zu.

Bei Google, der grössten und wichtigsten Suchmaschine, hatte schon Ende 2016 angekündigt, künftig die mobile Version einer Website höher zu gewichten als jene für das Desktop. Seit bald einem Jahr gilt nun der Mobile-First-Index für alle neuen Domains als Standard. Das heisst: Neue Websites, die nicht responsive sind, werden nicht mehr in den Index aufgenommen, lassen sich also nicht über Google finden.

Anfang März hat das Unternehmen mitgeteilt, wie es weitergeht: Ab September wird bei allen Websites nur noch die Mobilversion erfasst. In Zukunft wird das heissen: Wer keine mobil-optimierte Website hat, muss mit massiven Ranking-Verlusten und damit Traffic-Einbrüchen rechnen. Seine Website erscheint also kaum mehr in den Google-Suchergebnissen. Wichtig: Websites werden häufiger über Suchanfragen aufgerufen und weniger, indem jemand direkt deren Adresse eintippt.

Wie wichtig es auch für die Kirche ist, über das Web kommunizieren zu können und darin gefunden zu werden, zeigt die Corona-Pandemie. Kirchgemeinden und Pfarreien müssen ihre Websites deshalb regelmässig auf ihre Nutzerfreundlichkeit hinterfragen – inhaltlich wie technisch. Die Ausrichtung auf mobile Geräte ist nur einer von mehreren Faktoren. Weitere sind zum Beispiel die Aktualität der Inhalte oder die Ladezeit.

Weiterführende Links

Fragen können Sie auch an den Fachbereich Kommunikation richten.