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Nuntius bei der RKZ: «Besser als gedacht»

Das Präsidium der RKZ mit dem neuen Nuntius (von links): RKZ-Generalsekretär Daniel Kosch, Benno Schnüriger (ZH), Erzbischof Thomas E. Gullickson, Susana Garcia (VD), Luc Humbel (AG), Renata Asal-Steger (LU) und Thomas Franck. | © 2016 rkz
Das Präsidium der RKZ mit dem neuen Nuntius (von links): RKZ-Generalsekretär Daniel Kosch, Benno Schnüriger (ZH), Erzbischof Thomas E. Gullickson, Susana Garcia (VD), Luc Humbel (AG), Renata Asal-Steger (LU) und Thomas Franck. | © 2016 rkz

Am 23. August nahm der neue Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Thomas E. Gullickson, an einem Teil der Sitzung des Präsidiums der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) teil.  Ziele der Begegnung waren das gegenseitige Kennenlernen, die Information des Nuntius über die RKZ, ihre Tätigkeit im Dienst der Kirche und ihr Umfeld sowie ein Gedankenaustausch. Dem RKZ-Präsidium gehört auch die Luzerner Synodalrätin Renata Asal-Steger an.

Das Gespräch sei sehr offen und unkompliziert gewesen, heisst es in einer Medienmitteilung. Gestreift worden seien Fragen nach der Zusammenarbeit der RKZ mit der Schweizer Bischofskonferenz, und nach deren Auftrag im Verhältnis zur je eigenen Zuständigkeit des Bischofs für seine Diözese. Zur Sprache kamen auch das Verhältnis von Staat und katholischer Kirche in der Schweiz im Vergleich mit den Erfahrungen des Nuntius in anderen Ländern, sowie unterschiedliche Zugänge zu staatskirchenrechtlichen Fragen und zur Bedeutung der Körperschaften je nach kirchenrechtlicher und theologisch-ekklesiologischer Grundauffassung.

Nuntius Gullickson selbst favorisierte gemäss der Mitteilung eine pragmatische Haltung: Aus dem, was staatlich geregelt ist, gilt es, das Beste zu machen. Am Ende des Gesprächs habe der Nuntius die RKZ ermutigt, auf ihrem Weg der Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz weiterzugehen, auch wenn er nicht einfach sei. Und er meinte, wird er in der Mitteilung zitiert, sein Bild von der RKZ sei durch diese Begegnung keineswegs schlechter geworden. «Es war besser als gedacht», meinte er ab-schliessend.