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Neues Merkblatt für das Urheberrecht in der Kirche

Für jede Verwendung eines geschützten Werkes ist eine Erlaubnis erforderlich. Das gilt auch für den Gottesdienst, für Anlässe in der Pfarrei, den Religionsunterricht oder die Verwaltung einer kantonalkirchlichen Organisation. Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) hat jetzt zusammen mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) das bestehende Merkblatt zum Urheberrecht überarbeitet und das Thema auf ihrer Website neu aufbereitet.

Das Urheberrechtsgesetz (URG) sichert Werkschaffenden – Komponisten, Autorinnen, Fotografen, Malerinnen und viele mehr – eine Entschädigung für die Nutzung ihrer Werke bis 70 Jahren nach ihrem Tod zu. Grundsätzlich haben nur sie das Recht zu bestimmen, wie das von ihnen geschaffene Werk genutzt werden darf. Viele Urheberrechte werden aber nicht vom Urheber selbst, sondern von einer sogenannten Verwertungsgesellschaft verwaltet. Diese gewährleistet, dass die Urheber angemessen für die Nutzung ihrer Werke entschädigt werden.

Einfache Nutzung für kirchliche Zwecke dank RKZ

Für die Verwendung von geschützten Werken im kirchlichen Bereich hat die RKZ mit folgenden Verwertungsgesellschaften Kollektivverträge abgeschlossen:

Für die im Rahmen der bestehenden Kollektivverträge geregelte Werknutzung müssen die einzelnen Institutionen der Katholischen Kirche Schweiz keine Urheberrechtsgebühren zahlen. Dadurch reduziert sich der finanzielle und administrative Aufwand der kantonalkirchlichen Organisationen, Kirchgemeinden, Pfarreien, Bistümer, Ordensgemeinschaften, sprachregionale Fachstellen etc. beträchtlich.