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Mobilität: mit dem Velo ins Büro

Am Morgen, im Frühling und Herbst, wenn die Sonne kurz vor sieben hinter dem Michelskreuz aufgeht, sehe ich am Waldrand bei der Ottenrüti Rehe. Am Abend schlängle ich mich zwischen den Autokolonnen am Schweizerhofquai, drängle durch die Chinesen und Inder am Schwanenplatz in die Freiheit.

Mein Glück hat zwei Räder, und dass ich mit dem Velo zur Arbeit fahren kann, ist ein Geschenk. 18 Kilometer sinds von Hochdorf nach Luzern, eine Strecke, die ich aus dem Sattel ganz anders wahrnehme, als im Zug. Hin rollts leicht und bergab, der Heimweg zählt vier Steigungen. Das kostet Energie – gibt aber noch mehr zurück. Die guten Ideen kommen mir auf dem Velo. Oft greife ich am Ziel als erstes zu Papier und Bleistift. Haben Sie das nicht selbst schon er-fahren?

Dieses Jahr machen zwei Viererteam der Landeskirche im Mai und Juni zum zweiten Mal bei der Aktion «bike to work» mit. 2016 legten wir in den beiden Monaten über 4700 Kilometer oder 75 Prozent der Arbeitswege mit dem Velo zurück.

Dominik Thali

Der Autor leitet den Fachbereich Kommunikation der Landeskirche.