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Luzerner Landeskirche unterstützt Seenotrettung auf dem Mittelmeer

Das Rettungsschiff Ocean Viking der Organisation SOS Méditerrannée nimmt mit einem Schlauchboot Flüchtlinge auf. Die Luzerner Landeskirche hat für den Schweizer Verein dieser Organisation einen Beitrag von 5000 Franken gesprochen. | © 2021 Avra Fialas, SOS Méditerrannée
Das Rettungsschiff Ocean Viking der Organisation SOS Méditerrannée nimmt mit einem Schlauchboot Flüchtlinge auf. Die Luzerner Landeskirche hat für den Schweizer Verein dieser Organisation einen Beitrag von 5000 Franken gesprochen. | © 2021 Avra Fialas, SOS Méditerrannée

Jedes Jahr flüchten Hunderte von Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Viele geraten dabei in Seenot. Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern unterstützt die Rettungseinsätze für sie mit 5000 Franken. Ein Beitrag in dieser Höhe fliesst an SOS Méditerranée.

Medienmitteilung vom 10. Mai 2021

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Seit 2014 haben nach Angaben dieser Seenotrettungsorganisation 21’000 Menschen ihr Leben im Mittelmeer verloren, über 1300 allein im vergangenen Jahr. Sie waren vor Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Armut geflohen. SOS Méditerrannée Ist eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die es seit 2015 gibt und die mit ihrem Rettungsschiff Ocean Viking direkt vor Ort ist, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten und medizinisch zu versorgen. In den sechs Jahren seien bereits über 32’000 Personen aus Seenot gerettet worden. Der Schweizer Verein von SOS Méditerrannée wurde 2017 gegründet. Er ist auf finanzielle Hilfe angewiesen, um seine Rettungseinsätze auf See und die Sensibilisierungsarbeit an Land auch in Zukunft weiterführen zu können.

15’000 Franken im Jahr für Soforthilfe – 2020 mehr als verdoppelt

Für Soforthilfe stehen der Landeskirche jährlich 15’000 Franken zur Verfügung. Vor einem Jahr ging diese Summe an die Caritas Luzern zu Gunsten von Menschen, die unter der Corona-Krise leiden. Einen zusätzlichen Beitrag in gleicher Höhe erhielten die «Ärzte ohne Grenzen» für die Flüchtlingshilfe auf der griechischen Insel Lesbos. Nach dem Brand im dortigen Lager Moria schliesslich riefen die drei Luzerner Landeskirchen im Herbst zur Solidarität auf und sprachen gemeinsam weitere 20’000 Franken.