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Landeskirche unterstützt Wirbelsturm-Opfer in Mosambik mit 10’000 Franken

Hilfe auf dem Wasserweg für die Sturmopfer im südlichen Afrika. Die Landeskirche unterstützt sie über einen Beitrag an die Caritas. | © 2019  Joost Bastmeijer/Caritas
Hilfe auf dem Wasserweg für die Sturmopfer im südlichen Afrika. Die Landeskirche unterstützt sie über einen Beitrag an die Caritas. | © 2019 Joost Bastmeijer/Caritas

Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern unterstützt die Opfer des Wirbelsturms Idai in Mosambik mit 10‘000 Franken. Der Synodalrat hat diesen Betrag für die Nothilfe der Caritas gesprochen.

Medienmitteilung vom 28. März 2019

Vor etwas mehr als einer Woche hat «Idai» in den drei Ländern Afrikas Mosambik, Malawi und Simbabwe eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Allein in Mosambik riss der Sturm mit bis zu 230 Stundenkilometern mehr als 1000 Menschen in den Tod. In der am stärksten betroffenen Hafenstadt Beira mit 500’000 Einwohnerinnen und Einwohnern sei nach Augenzeugenberichten jedes Haus beschädigt; viele davon so schwer, dass sie unbewohnbar seine, schreibt Caritas Schweiz in einer Mitteilung. Aktuell benötigen die betroffenen Frauen, Männer und Kinder nach Angaben des Hilfswerks vor allem Trinkwasser, Lebensmittel und provisorische Unterkünfte. Grosse Sorge macht den Nothelfern zudem, dass sich Krankheiten ausbreiten können. Erste Cholera-Fälle wurden bereits gemeldet, und die Bevölkerung ist auch einem stark erhöhten Malaria-Risiko ausgesetzt.

Caritas und ihre lokalen Partner vor Ort leisten in Mosambik gezielte Nothilfe vor Ort, verteilen Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente. Wichtig ist insbesondere der Schutz vor Malaria und Cholera. Den aktuellen Einschätzungen von Experten zufolge wird der Bedarf hoch sein und der Wiederaufbau allein in Beira mehrere Jahre andauern. Die bevorstehende Ernte ist komplett zerstört worden. Die Menschen werden über die nächsten Monate auf Unterstützung angewiesen sein, um überleben zu können.

In der am stärksten betroffenen Hafenstadt Beira ist nach Augenzeugenberichten jedes Haus beschädigt. | © 2019 Joost Bastmeijer/Caritas

Beitrag für Soforthilfe erhöht

Für Soforthilfe stehen der Landeskirche jährlich 15’000 Franken zur Verfügung; auf das laufende Jahr hin wurde dieser Betrag um 5000 Franken erhöht. In den vergangenen Jahren floss dieser Betrag jeweils über die Caritas nach Indonesien (Taifun und Erdbeben, 2018), Bondo (2017, Bergsturz), Syrien (2017 Winterhilfe, 2016, Schulprojekt), Haiti (2016, Hurrikan), Nepal (2015, Erdbeben) und in den Balkan (2014, Überschwemmungen).