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Kirchliche Lieder kann man auch gebärden

Gebärden machen Klänge und Rhythmus spürbar: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops auf der Terrasse der Landeskirche am Abendweg 1 in Luzern. | © 2019 Bruno Hübscher
Gebärden machen Klänge und Rhythmus spürbar: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops auf der Terrasse der Landeskirche am Abendweg 1 in Luzern. | © 2019 Bruno Hübscher

Musik bewegt, berührt und verbindet Hörende und Gehörlose.
Musik ist für die Seele. Beim gemeinsamen Singgebärden wird dies erfahrbar. Dies haben die 12 Teilnehmenden am heute Freitagnachmittag beim zweiten Workshop «Kirchliche Lieder Gebärden» der Behindertenseelsorge erlebt.

Der Workshop fand im Haus der Landeskirche am Abendweg 1 in Luzen statt. Unter der Leitung von Agnes Zwyssig, Gebärdensprach-Dolmetscherin mit Weiterbildung MiA (Musik im Auge), wurde dargestellt, wie der Gebärdenfluss mit dem Rhythmus eines Liedes harmonieren kann und welche Mimiken die emotionalen Liedinhalte zum Ausdruck bringen können.

Gehörlose und Hörende gingen diesem Singen mit Gebärden gemeinsam auf den Grund. Sie suchten zum Liedtext passende Gebärden und tauchten ein in einen lustigen, aber auch berührenden Prozess. Musikalisch begleitete sie dabei Diakon und Behindertenseelsorger Bruno Hübscher auf der Gitarre. Das Gelernte wird bei kommenden Gottesdienstfeiern mit Gehörlosen repetiert und vertieft werden. Die Teilnehmenden wünschten sich einen weiteren Workshop, den die Behindertenseelsorge im nächsten Jahr wieder anbieten wird.

Bruno Hübscher