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Kirchenwahlen 2018 – Synodalrat: drei gehen, sechs bleiben

Die Mitglieder des Synodalrats; sechs stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung, drei treten zurück. Von links; Brigitte Glur-Schüpfer (seit 2017, macht weiter), Armin Suppiger (2016, macht weiter), Markus Müller (2014, macht weiter), Annegreth Bienz-Geisseler (2012, macht weiter), Hans Burri (2012, macht weiter), Renata Asal-Steger (2010, macht weiter), Ruth Mory-Wigger (2010, hört auf), Thomas Trüeb (2006, hört auf) und Maria Graf-Huber (2006, hört auf). | © 2017 Dominik Thali
Die Mitglieder des Synodalrats; sechs stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung, drei treten zurück. Von links; Brigitte Glur-Schüpfer (seit 2017, macht weiter), Armin Suppiger (2016, macht weiter), Markus Müller (2014, macht weiter), Annegreth Bienz-Geisseler (2012, macht weiter), Hans Burri (2012, macht weiter), Renata Asal-Steger (2010, macht weiter), Ruth Mory-Wigger (2010, hört auf), Thomas Trüeb (2006, hört auf) und Maria Graf-Huber (2006, hört auf). | © 2017 Dominik Thali

Synode, Synodalrat, Kirchenräte, Rechnungskommissionen: Nächstes Jahr werden, wie alle vier Jahre, die Ämter in den kirchlichen Behörden neu vergeben. Wer nicht mehr antritt, ist erst beim Synodalrat bekannt: Maria Graf-Huber, Thomas Trüeb und Ruth Mory-Wigger.

Maria Graf und Thomas Trüeb gehören der «Regierung» der Landeskirche seit Mitte 2006 an, Ruth Mory seit 2010. Die restlichen Mitglieder stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung: Renata Asal-Steger (seit 2010), Annegreth Bienz-Geisseler (2012), Hans Burri (2012), Markus Müller-Fuchs (2014), Armin Suppiger (2016) und Brigitte Glur-Schüpfer (2017). Dass drei der neun Synodalratsmitglieder nicht mehr antreten, ist nicht aussergewöhnlich. 2014 gab es zwar nur einen Wechsel, 2010 jedoch drei und 2006 sogar vier. Das Synodalratsmandat entspricht ungefähr einem 20-Prozent-Pensum.

Offen ist die Ausgangslage im Kirchenparlament, der Synode. Hier waren vor bald vier Jahren 39 der 100 Mitglieder nicht mehr angetreten, etwas weniger als vier Jahre zuvor. In den Kirchgemeinden schliesslich sind die Kirchenräte und deren Präsidien und Kirchmeier/-innen sowie die Rechnungskommissionen neu zu bestellen. Die 85 Luzerner Kirchgemeinden zählen zusammen rund 460 Mitglieder. Knapp ein Drittel davon gab vor vier Jahren das Amt ab. Die Mitglieder der Kirchenräte und Rechnungskommissionen werden in der Regel still gewählt. Kampfwahlen an der Urne gibts jeweilen trotzdem da und dort. 2014 war dies in Ballwil, Egolzwil-Wauwil und Sursee der Fall.

Was die katholische Kirche im Kanton Luzern in Sachen Wahlen auszeichnet: Hier sind seit 1994 auch die katholischen Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung stimm- und wahlberechtigt.

Sitzverteilung: nur eine Verschiebung
Bei der Verteilung der 86 Laienmandate der Synode auf die sieben Synodalkreise gibt es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung nur eine Verschiebung. Der Synodalkreis Hochdorf erhält einen Sitz mehr, der Synodalkreis Pilatus verliert einen. In Zahlen:

  • Wahlkreis Entlebuch: 7  Sitze (bisher 7)
  • Wahlkreis Hochdorf: 11 (10)
  • Wahlkreis Habsburg: 10 (10)
  • Wahlkreis Luzern: 12 (12)
  • Wahlkreis Pilatus: 20 (21)
  • Wahlkreis Sursee: 15 (15)
  •  Wahlkreis Willisau: 11 (11)

 

Verfahren, Termine

Die Mitglieder der Kirchenräte und der Synode werden am Sonntag, 15. April 2018, neu gewählt. Stille Wahlen sind möglich, wenn die bis am Montag, 26. Februar eingereichten Wahllisten nicht mehr und nicht weniger gültige Namen von Kandidatinnen und Kandidaten enthalten, als zu wählen sind. Andernfalls findet eine Urnenwahl statt.

Die Synode zählt 100 Mitglieder. Die 14 Geistlichen Mitglieder (2 pro Synodalkreis) werden von den jeweiligen Dekanaten vorgeschlagen und gewählt, die 86 Laienmandate von den Synodalkreisen vorgeschlagen und vom Volk gewählt.

Die neun Mitglieder des Synodalrats werden von der Synode an deren konstituierenden Sitzung vom 20. Juni gewählt. Synodale und Kirchenräte treten ihre Ämter am 1. Juni an, der Synodalrat am 1. Juli.