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Kirchenwahlen 2018: Anzahl der Rücktritte in den Kirchenräten leicht gesunken

Weiterbildung ist ein Dauerthema für die Kirchenräte: Am Kurs «Umgang mit Daten» im September 2017 bei der Landeskirche.. @ © Roberto Conciatori
Weiterbildung ist ein Dauerthema für die Kirchenräte: Am Kurs «Umgang mit Daten» im September 2017 bei der Landeskirche.. @ © Roberto Conciatori

449 gewählte Kirchenrätinnen und -räte zählen die 85 Luzerner Kirchgemeinden zusammen. Davon geben 121 oder gut 27 Prozent ihr Amt auf Ende Mai ab, etwas weniger als vor vier Jahren. Auch an den Spitzen ist die Anzahl Rücktritte leicht tiefer als 2014. Urnenwahlen gibt es in vier Kirchgemeinden.

Alle Angaben zum kirchlichen Wahljahr 2018 finden sich hier.

Die Mitglieder der Kirchenräte werden in aller Regel still gewählt. Urnenwahlen gibt es trotzdem da und dort – dieses Jahr in Geuensee, Egolzwil-Wauwil, Schwarzenberg und Ufhusen. Kampfwahlen sind es in Geuensee und Schwarzenberg, während in Egolzwil-Wauwil und Ufhusen an der Urne gewählt werden muss, weil nicht alle Sitze in stiller Wahl besetzt werden konnten.

Schon während der Amtszeit gut 50 Wechsel

Die Übersicht über die Rücktritte und Wiederkandidaturen in den 85 Kirchgemeinden zeigt: Deren Gesamtzahl bewegt sich mit 122 oder gut 27 Prozent der insgesamt 449 gewählten Ratsmitglieder (ohne jene von Amtes wegen) leicht unter den Rücktrittszahlen von 2014. Damals stellten 138 von 465 Kirchenrätinnen und -räten (30 Prozent) ihr Amt zur Verfügung. Mit den Wahlen 2014 wurden zehn Räte verkleinert. Kirchgemeindepräsidentinnen und -präsidenten treten 17 zurück (2014: 21), Kirchmeierinnen und -meier 17 (19). Während der vierjährigen Amtszeit selbst waren gut 50 Wechsel zu verzeichnen.
In der nächsten Amtsdauer sinkt in sechs Kirchgemeinden die Mitgliederzahl (ohne Mitglieder von Amtes wegen) um insgesamt 7: In Bramboden (von 5 auf 4), Buchrain-Perlen (von 6 auf 4), Horw (von 5 auf 4), Neudorf (von 5 auf 4). Romoos (von 5 auf 4) und Triengen (von 8 auf 7). Inwil erhöht die Mitgliederzahl von 4 auf 5, Rothenburg von 5 auf 6.

16 neue Präsidien, 15 neue Kirchmeierinnen/Kirchmeier

Einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin erhalten folgende 16 Kirchgemeinden:

  • Ebikon (Ubald Zemp, seit 2010)
  • Egolzwil-Wauwil (Hans Schöpfer-Cortesi, 2010)
  • Eich (Roland Burkhard, 2008)
  • Entlebuch (war vakant)
  • Eschenbach (Edi Unternährer, 2013)
  • Escholzmatt (Eva Studer, 2012)
  • Greppen (Veronika Müller Gwerder, 2012)
  • Hergiswil (Oskar Schärli, 2002)
  • Neudorf (Walter Hurni, 2011)
  • Nottwil (Christian Mittaz, 2007)
  • Pfaffnau (Irene Peter Zurfluh, 1994)
  • Root (Franziska Fluder, 2014)
  • Schwarzenbach (Claudia Furrer, 2000)
  • Udligenswil (Markus Odermatt, 2010)
  • Ufhusen (Margrit Müller, 2010)
  • Zell (Josef Hodel, 2000)

Ein neuer Kirchmeier oder eine neue Kirchmeierin war in folgenden 17 Kirchgemeinden zu wählen:

  • Büron-Schlierbach (Josef Wyss-Lang, 1967)
  • Ebikon (André Mühlthaler, 2016)
  • Egolzwil-Wauwil (Conny Gehrig, 2010)
  • Eich (Andrea Waldispühl-Bara, 2014)
  • Emmen (Robert Suter, 2008)
  • Gettnau (Doris Meier, 2006)
  • Grosswangen (Bruno Kappeler, 1986)
  • Hildisrieden (Urs Amrein, 2009)
  • Horw (Konrad Meyer, 2011)
  • Marbach (Benjamin Wigger, 2010)
  • Nottwil (Beatrice Bieri, 2017)
  • Rickenbach (Hans Furrer, 1995)
  • Ruswil (Beat Heini, 1998)
  • Schwarzenberg (Marie-Theres Niederberger, 1998) | Urnenwahl am 15. April
  • Sempach (Andreas Weishäupl, 2007)
  • St. Urban (Peter Müller, 1982)
  • Sursee (Jeannine Bossart, 2014)

Hinweis: In Geuensee kommt es am 15. April zu einer Urnenwahl. Um das Kirchmeieramt bewirbt sich auch die bisherige Amtsinhaberin.

Wahlen 2018: Verfahren und Termine

2018 ist ein kirchliches Wahljahr im Kanton Luzern. Stille Wahlen waren für die Kirchenrats-, Rechnungskommissions- und Synodemitglieder möglich, wenn bis zum 26. Februar nicht mehr und nicht weniger gültige Namen von Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet wurden als zu wählen sind. Andernfalls findet eine Urnenwahl statt. Termin dafür ist der 15. April.

Der Synodalrat wird an der konstituierenden Sitzung der Synode vom 20. Juni gewählt. Hier treten Maria Graf (Oberkirch, seit 2006), Thomas Trüeb (Meggen, 2006) und Ruth Mory-Wigger (Wauwil, 2010) zurück.

Die neue, vierjährige Amtsdauer der Synodalen, der Rechnungskommissions- und der Kirchenratsmitglieder beginnt am 1. Juni 2018, jene der Synodalräte am 1. Juli.


Die Wahlergebnisse…