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Kirchenmusik und Urheberrechte: Leitfaden überarbeitet

Die Orgel ist das Hauptinstrument in der Kirchenmusik. | © 2012 Marina Greminger
Die Orgel ist das Hauptinstrument in der Kirchenmusik. | © 2012 Marina Greminger

Den Komponisten und Textdichtern zu ihrem Recht verhelfen: Darum geht es im Leitfaden zum Urheberrecht in diesem Bereich, den die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) jetzt überarbeitet haben. Der Flyer gibt Auskunft dazu, wie urheberrechtlich geschützte Musikaufführungen zu erfassen sind.

Im Gottesdienst und bei Festen der Gemeinde spielt Musik eine wichtige Rolle. Hinter den Werken stehen Menschen, die sich mit ihrem Schaffen für die liturgische und kulturelle Vielfalt engagieren. Sie haben ein Recht darauf, dass ihre Arbeit finanziell abgegolten wird. – Für die Nutzung urheberrechtlich geschützter musikalischer Werke gibt es gesetzliche Auflagen.

Kirchgemeinden und Pfarreien sind zur Auskunft verpflichtet

Die RKZ und SEK haben mit verschiedenen Verwertungsgesellschaften Kollektivverträge abgeschlossen, um die Abgeltung der Urheberrechtsbeiträge zu vereinfachen.

Kirchgemeinden und Pfarreien steuern ihren Teil bei, indem sie über die Nutzung geschützter Werke Auskunft geben. Die entsprechenden Angaben dienen der Verteilung der erhobenen Gebühren an die Rechteinhaber und sind verpflichtend.

Die genutzten Stücke können über die im Dezember 2015 aufgeschaltete Webplattform www.musica-sacra.net erfasst werden. Seit 2011 haben sich gut 700 evangelisch-reformierte und römischkatholische Kirchgemeinden und Pfarreien auf Musica Sacra registriert und melden ihre Werke regelmässig.

Leitfaden

Hier können Sie den Leitfaden zur Erfassung von Kirchenmusik-Werken über Musica Sacra herunterladen.