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Katechetische Berufseinführung: loslassen, weiterkommen

Im Religionsunterricht von Anna Brun in Buchrain. Sie war eine von neun Teilnehmenden der Berufseinführung. | © Urs Stadelmann
Im Religionsunterricht von Anna Brun in Buchrain. Sie war eine von neun Teilnehmenden der Berufseinführung. | © Urs Stadelmann

Zwei Praxisgruppen schliessen im Juni ihre katechetische Berufseinführung ab. «1, 2, 3 los – lassen», ihr Thema, heisst für die sieben Frauen und zwei Männer: Jetzt sind sie praxiserprobt.

Ende Oktober 2018 waren die beiden Gruppen am Abendweg gestartet. In den vergangenen zwei Schuljahren wurden sie bei ihrem Einstieg nach der Ausbildung von Antoinette Longobardi Beeler (Ballwil) und Urs Stadelmann (Baldegg) begleitet und unterstützt. Für Longobardi ist diese Aufgabe «eine Herzenssache», wie sie sagt. Die Berufseinführung sei «ein Ort, wo Freuden und Sorgen unserer katechetischen Arbeit gleichermassen ausgetauscht werden können. Dieser Austausch unterstützt, motiviert und lässt auch neue Ideen entstehen.»

Die Berufseinführung stärkt die Teilnehmenden in ihrem Alltag im Schulzimmer und in der Katechese. Es gab einerseits zwölf Gruppensitzungen, deren Themen die Teilnehmenden nach ihren Möglichkeiten und Interessen selbst wählten. Daneben wurden alle ein- bis zweimal im Religionsunterricht besucht und erhielten eine qualifizierte Rückmeldung von ihren Leitungspersonen.

Der gemeinsame Impulstag am Abendweg zu Beginn des zweiten Jahres hatte die innere Stärkung der Gruppenmitglieder als Fokus: «Spiritualität als Lebens- und Unterrichtskunst – Eine Entdeckungsreise auf vier Pfaden zu inneren Kraftquellen». Kursleiterin war Barbara Lehner, freischaffende Theologin und Erwachsenenbilderin aus Luzern.

Nach zwei Jahren auf dem gemeinsamen Lern-Weg – bereichert mit zündenden Ideen und im Austausch mit Arbeitskollegen/-kolleginnen anderer Pfarreien – schliessen diesen Monat die beiden Gruppen ihre Berufseinführung mit einem Weiterbildungsausweis ab und müssen wieder «los-lassen».

Die katechetische Berufseinführung wird finanziert von der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern und von den Kirchgemeinden der Teilnehmenden. Sie ist ein wichtiges Instrument der Qualiätssicherung im Religionsunterricht und in der Katechese. Mit der Teilnahme ist die Verpflichtung zur Weiterbildung für zwei Jahre erfüllt (Zeitaufwand rund 60 Stunden). Geleitet wird die Berufseinführung von Urs Stadelmann.

Die katechetische Berufseinführung abgeschlossen haben:

Gruppenleitung Antoinette Longobardi Beeler

  • Angela Matzutzi, Altishofen
  • Sepp Stadelmann, Willisau
  • Zsuzsanna Szabò, Buchrain
  • Helen Wermelinger, Ruswil

Gruppenleitung Urs Stadelmann

  • Anna Brun, Buchrain
  • Esther Brun, Littau
  • Franzisca Ebener, Rothenburg
  • Alexander Götz, Allenwinden
  • Monja Urbancek, Weggis