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Hilfe für Menschen, die in der Corona-Pandemie besonders leiden

In der Corona-Pandemie hat Caritas Luzern unter anderem ihre Sozial- und Schuldenberatung verstärkt. | © Caritas - Kellenberger und Kaminski
In der Corona-Pandemie hat Caritas Luzern unter anderem ihre Sozial- und Schuldenberatung verstärkt. | © Caritas - Kellenberger und Kaminski

Menschen, die in Armut leben oder auf der Flucht sind, trifft die Corona-Pandemie besonders. Die katholische Landeskirche Luzern unterstützt sie mit einem Beitrag von 30’000 Franken. Je 15’000 Franken fliessen an die Caritas Luzern und in die Hilfe für die Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos. Diese Summen hat der Synodalrat, die Exekutive der Landeskirche, an seiner Sitzung vom 29. April 2020 gesprochen.

Medienmitteilung vom 30. April 2020

Die Caritas Luzern, das eigentliche Hilfswerk der katholischen Kirche im Kanton, setzt zurzeit zusätzliche Mittel beispielsweise in der Sozial- und Schuldenberatung ein. Sie greift Menschen unter die Arme, die bereits vor der Corona-Krise am Existenzminimum lebten und sich nun in einer noch prekäreren Lage befinden. Mit Essensgutscheinen, wertvollen Tipps, einer Budgetberatung und weiteren Sofortmassnahmen hilft Caritas den Menschen, während dieser Ausnahmesituation über die Runden zu kommen. Die Caritas-Märkte in Luzern, Baar und Sursee bleiben trotz der Notlage geöffnet und bieten weiterhin ein gesundes und abwechslungsreiches Sortiment. Die Zahl der Kundinnen und Kunden, die zu stark vergünstigten Preisen Lebensmittel einkaufen, ist deutlich angestiegen.

Katastrophal ist die Lage im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Das wichtigste, um dem Corona-Virus vorzubeugen, fehlt dort, eine gute Hygiene. Und es gibt kaum noch ehrenamtliche Helfer. Noch dort ist die Hilfsorganisation «Ärzte ohne Grenzen», an die der von der Luzerner Landeskirche gesprochene Beitrag fliesst.

Zur Hilfe für die Flüchtlinge auf den Ägaischen Inseln aufgerufen hatten vor Ostern schon die drei Landeskirchen in der Schweiz. In einem Appell an den Bundesrat forderten sie diesen auf, die Gruppe der unbegleiteten Flüchtlinge, die einen Bezug zur Schweiz haben, rasch hierher zu evakuieren.

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