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Grosses Interesse, über Tod und Sterben zu reden

Gesprächsleiter Gregor Gander (links) mit Isidor Affentranger (am Mikrofon), rechts Margret Füchsle ud Christa Scheiwiller. | © 2017 Werner Mathis
Gesprächsleiter Gregor Gander (links) mit Isidor Affentranger (am Mikrofon), rechts Margret Füchsle ud Christa Scheiwiller. | © 2017 Werner Mathis

«Wie war ihr heutiger Tag?» Mit dieser Frage eröffnete Gregor Gander am Mittwoch (22.11.2017) den Themenabend «Sterben – aber wie?», zu dem die katholische und reformierte Kirche und die neue ökumenische Koordinationsstelle Palliative-Care-Seelsorge im Kanton Luzern gemeinsam eingeladen hatten. Die Klosterkirche war bis zum letzten Platz besetzt.

Gregor Gander erinnerte damit, dass dieser Tag, wie jeder Tag einmalig und vergänglich sei. Im ersten Teil berichteten Isidor Affentranger, ehemaliger Heimleiter in Dagmersellen, Christa Scheiwiller, Mitglied der Sterbebegleitgruppe Horw, und Margret Füchsle, Pflegefachfrau, Caritas Luzern, über ihre Arbeit mit sterbenden Menschen. In ihren Statements waren sie sich einig: Beim Sterben geht es auch ums Leben und Margret Füchsle meinte: «Eigentlich müssen wir offen zugeben, dass wir nicht wissen, wie wir uns das Sterben vorstellen sollen. Umso mehr bedeutet dies, offen zu sein, für das was kommt und das was passiert.» Genau dies sei es auch, das bei der Begleitung von sterbenden Menschen im Zentrum stehe.

Die Anwesenden, die Klosterkirche war mit rund 270 Teilnehmenden bis zum letzten Platz besetzt, zeigten grosses Interesse für das Thema und waren von den Ausführungen und Erfahrungen der Referentinnen und des Referenten sehr beeindruckt.

Werner Mathis, Pfarrei Sursee

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Die Veranstaltung findet nächstes Jahr in einer anderen Luzerner Pfarrei in gleichem Rahmen statt. Datum und Ort stehen noch nicht fest. Pfarreien/Pastoralräume, die sich dafür interessieren, melden sich bei Thomas Villiger, Fachbereich Pastoral der Landeskirche (thomas.villiger@lukath.ch, 041 419 48 49)