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Franziska Reist leitet neu die Kirchliche Gassenarbeit

Franziska Reist in der Gassenküche. Sie wird im Oktober Gesamtleiterin des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern. | © 2018 pd
Franziska Reist in der Gassenküche. Sie wird im Oktober Gesamtleiterin des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern. | © 2018 pd

Seit 2015 leitet Franziska Reist die «GasseChuchi – Kontakt- und Anlaufstelle» des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern, jetzt wird sie dessen neue Geschäftsleiterin. Sie folgt im Oktober auf Fridolin Wyss, der die Kirchliche Gassenarbeit nach zehnjähriger Tätigkeit verlässt. Reist ist langjährige Expertin in der Suchthilfe und bringt breite Führungserfahrung mit. 

Mit Franziska Reist (51) wird erstmals in der Geschichte des Vereins eine Frau die Geschäftsleitung übernehmen. Die Sozialarbeiterin lebt in Bern und  ist eine ausgewiesene Fachperson in der Suchthilfe, da sie seit über 20 Jahren in diesem Arbeitsfeld tätig ist. Bevor sie nach Luzern kam, leitete sie die Regionalstelle Oberaargau-Emmental der Stiftung Contact Netz in Langenthal mit den Angeboten Wohnbegleitung, teilbetreutes Wohnen, Jugend-, Eltern- und Suchtberatung sowie ein Substitutionsangebot. Ihre berufliche Karriere als Sozialarbeiterin begann Reist in der Stationären Suchttherapie Projekt Alp mit Sitz in Münsingen. Sie ist nicht nur eine Expertin der Suchthilfe, sondern bringt breite Führungserfahrung und eine Ausbildung im NPO-Management mit.

Franziska Reist folgt auf Fridolin Wyss, der sich nach 10-jähriger Tätigkeit als Geschäftsleiter einer neuen beruflichen Herausforderung stellt.

Der Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern unterstützt mit seinen 50 Mitarbeitenden über 600 sucht- und armutsbetroffene Menschen mit den Betrieben GasseChuchi – K+A, Schalter 20, Paradiesgässli, aufsuchende Sozialarbeit und Seelsorge. Ebenso sind die GasseZiitig und das Catering Mundwerk Angebote der Gassenarbeit. Finanziert wird der Verein wird durch die öffentliche Hand, die Kirchen und Spendengelder. Die zirka 1,2 Millionen Franken Spendengelder zu generieren, wird weiterhin eine Herausforderung bleiben.

www.gassenarbeit.ch