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Kirche kommt an: Filmpause statt «Film ab» – vorübergehend

Bei den Dreharbeiten Mitte September in der «WG Fluematt» in Dagmersellen. Filmern Antonia Meile mit Bernadettete Baumli im Rollstuhl und Yvonne Rihm, heilpädagogische Katechetin. | © 2020 Dominik Thali
Bei den Dreharbeiten Mitte September in der «WG Fluematt» in Dagmersellen. Filmern Antonia Meile mit Bernadettete Baumli im Rollstuhl und Yvonne Rihm, heilpädagogische Katechetin. | © 2020 Dominik Thali

Fünf Kurzfilme, die zeigen, wie Kirche in der Gesellschaft wirkt und ankommt, wollten die Landeskirchen in ihrem Jubiläumsjahr drehen. Corona hat erst viele Pläne durchkreuzt und schliesslich beim zweiten Film für einen Unterbruch gesorgt. Doch 2021 gehen die Drehs weiter.

Bei dieser Idee sei sie sogleich «mit Begeisterung» dabeigewesen, sagte Bernadette Baumli beim Dreh am 16. September. Die 44-jährige Frau im Rollstuhl, die in der Wohngemeinschaft Fluematt in Dagmersellen lebt, spielt eine Hauptrolle im zweiten «Kirche kommt an»-Film der Landeskirchen. Darin geht es um die Behindertenseelsorge, und drehen wollen hätte das Team auch zwei Monate später in der Stiftung für Schwerbehinderte in Rathausen. Daraus wurde nichts: Corona sorgte erneut für einen Unterbruch. Der Film soll gleichwohl bald fertig sein: Auf den 22. Dezember ist der zweite Drehtag in Rathausen angesetzt. (Nachtrag: Der Drehtag fand statt; der fertige Film wird ab Anfang Februar 2021 vefügbar sein.)

Fortsetzung folgt

Die Premiere ist damit nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Sobald es die Situation erlaubt, werden zudem die Dreharbeiten fortgesetzt. Geplant sind nach wie vor fünf Kurzfilme, die auf vielfältige Weise zeigen, wie die Kirche in der Gesellschaft ankommt. Sie sollen «präsent machen, was vielen nicht bewusst ist», sagt Synodalrat Markus Müller, Leiter der Arbeitsgruppe «50 Jahre Landeskirchen». Der erste Film über die kirchliche Gassenarbeit in Luzern, im Januar aufgenommen, ging noch plangemäss online, dann aber verunmöglichte Corona weitere Drehs – zum Beispiel an der Firmung und Konfirmation der Heilpädagogischen Schule Willisau oder im Kantonslager von Jungwacht-Blauring in Rotkreuz.

Von der Corona-Pandemie nicht betroffen war der Animationsfilm zu «Kirche kommt an», der schon zu Beginn des Jubiläumsjahrs fertiggestellt war. Der Vierminüter, in dem auf der Strasse getroffene Menschen sagen, was Kirche ihnen bedeutet, kommt seit der Online-Premiere vom 20. Mai gut an.

Dominik Thali

Alle Filme sind hier auf dem Youtube-Kanal von «Kirche kommt an» zu sehen.