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Ernährung: Fasten setzt Kräfte frei

Mit dreiundzwanzig las ich an einem Meditationswochenende das Zitat des Philosophen Ludwig Feuerbach: «Du bist, was du isst». Da wurde mir bewusst: Die Nahrung wirkt physisch und psychisch auf den Menschen. In den folgenden Jahren liess ich keine Ernährungsweise unversucht. Fündig wurde ich in der vegetarisch-ayurvedischen Küche.

Ich freue mich immer auf die Fastenzeit. Es ist kein Müssen, sondern ein Dürfen. Ein längeres, einmal jährliches Fasten setzt ungeahnte Regenerationskräfte frei. Bewusstes Fasten bedeutet, dass neben den Kleidern auch das Bewusstsein weiter wird. Durch Fasten reduzieren wir uns freiwillig auf das Wesentliche. Wir wenden uns nach innen, lass en alles Überflüssige los und bestimmen den eigenen Standort neu.

Klar: Die Lebensumstände lassen es teilweise nicht zu, sich eine Auszeit zum Fasten zu nehmen. Wie wäre es aber, sich eine Woche lang täglich bewusst zu ernähren, sich Zeit für jede Mahlzeit zu nehmen, bei der Zubereitung wie beim Essen selbst? Denn «Du bist, was du isst».

 

Cornelia Lischer

Die Autorin leitet das Sekretariat der Fachstelle «Information kirchliche Berufe».