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Die Sakristane sind die Energie-Profis in der Pfarrei

Energiewissen für Sakristane: Dies war eines der Themen am diesjährigen Fortbildungskurs des Schweizerischen Sakristanenverbandes in Einsiedeln Anfang März. Unter den rund 140 Sakristaninnen und Sakristanen waren auch 20 aus dem Kanton Luzern. In seinem Referat zeigte Jules Pikali – er ist Geschäftsführer der OekoWatt GmbH in Rotkreuz – auf, dass man mit vielen Ideen im Kleinen zusammen gesehen eben auch viel sparen kann. «Und zwar nicht nur Energie, sondern schliesslich ganz konkret auch Geld», weiss Heidi Gilli, die als Präsidentin der Luzerner Sakristanenvereinigung vor Ort war.

Betriebsoptimierungen können schon mit verhältnismässig kleinen Massnahmen erreicht werden. Dazu gehört laut Heidi Gilli zuallererst die Maxime: «Kein Betrieb ohne Nutzen». – «Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren und Thermostate zum Beispiel sind relativ kleine Anschaffungen, welche die Funktion von Heizung und Beleuchtung benutzerorientiert regeln. Was sich auf jeden Fall immer lohnt, sind die seriöse Wartung und ein guter Service der Anlagen.»

Um fundierte Erkenntnisse zu gewinnen, ist es unumgänglich, vor Ort eine Energiebuchhaltung zu führen. Das Messen, Erfassen und Auswerten der zentralen Kennzahlen ist eine Voraussetzung dafür, um geeignete Massnahmen zu ergreifen.

Am Rande thematisiert wurden Massnahmen von grösserem Ausmass. Dazu zählt etwa die Umstellung auf die Beleuchtung mit LED oder auf eine vernetzte Kirchentechnik.

Die Abschlussfolie des Referats fasst zusammen: «Energiesparen lohnt sich! – Der Erfolg ist messbar. Die Kosten reduzieren sich. Gleichzeitig wird damit ein Beitrag geleistet für zukünftige Generationen.»