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Der Stimme seines Herzens folgen – Sehbehinderten-Wallfahrt nach Neuenkirch

Die Gruppe Sehbehinderter in der Niklaus-Wolf-Kapelle im Untergeschoss der Pfarrkirche Neuenkirch. | © 2016 zvg
Die Gruppe Sehbehinderter in der Niklaus-Wolf-Kapelle im Untergeschoss der Pfarrkirche Neuenkirch. | © 2016 zvg

Die Caritasaktion der Blinden, Sektion Bruder Klaus, hat auf ihrer Wallfahrt vom Sonntag, 11. September, die Grabstätte von Vater Niklaus Wolf von Rippertschwand in Neuenkirch besucht. In der Unterkirche der Pfarrkirche sind seine Gebeine aufbewahrt. Dieser sakrale Ort wird von vielen Menschen aufgesucht, die beten möchten oder sich Leidenslinderung oder Heilung versprechen. Vater Wolf wirkte als Landwirt, Familienvater, Politiker und Heiler. Er gründete Gebetskreise und war mit der katholischen Kirche eng verbunden. Vater Wolf folgte der Stimme seines Herzens und wurde so zum Segen für viele. Zurzeit läuft sein Seligsprechungsverfahren.

Die Sehbehindertengruppe feierte einen Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, an dem sich der neue Behindertenseelsorger der katholischen Kirche im Kanton Luzern,  Bruno Hübscher, vorstellen konnte. Anschliessend gab es ein gemütliches Beisammensein im Pfarreitreff, bei dem der neue Präsident der Sektionsgruppe, Seppi Birrer, allen ein Plättli und einen Apéro offerierte. Währenddessen wurde vieles über das Leben und Wirken von Vater Wolf erzählt. Seine Geradlinigkeit, seine Frömmigkeit und sein karitatives Wirken beeindruckten die Wallfahrenden sehr.

Bruno Hübscher, Behindertenseelsorger der katholischen Kirche im Kanton Luzern