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Das «Luzerner Kirchenschiff» wird neu auf Reyclingpapier gedruckt

Der Kreislauf schliesst sich: Das «Kirchenschiff» wird neu aus Altpapier hergestellt und kann wieder Altpapier werden.  | © 2016 do
Der Kreislauf schliesst sich: Das «Kirchenschiff» wird neu aus Altpapier hergestellt und kann wieder Altpapier werden. | © 2016 do

Das «Kirchenschiff» verschmutzt das Wasser, auf dem es schwimmt, künftig weniger: Es wird seit diesem Monat auf Papier gedruckt, das zu 100 Prozent aus Altpapier stammt.

Wasser brauchts zwar weiterhin, um das «Kirchenschiff»-Papier herzustellen. «Für Papier aus Altpapier müssen aber keine Bäume gefällt werden, und die Herstellung spart Wasser und Energie», schreibt der WWF. Papierfasern können bis zu sieben Mal wiederverwendet werden. Im Zug ihres Zweijahres-Mottos «Kirche – weitsichtig handeln» stellen Landeskirche und Bistumsregionalleitung deshalb schrittweise auf 100 Prozent Recyclingpapier um. Seit Oktober stammt das Kopierpapier aus der Wiederverwertung, im November wurde erstmals das Kursprogramm auf 100 Prozent Altpapier gedruckt.

Solches Papier spart gegenüber «neuem» Papier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht deutlich weniger CO2. Grossabnehmer von einer Palette Papier, das sind 100 000 Blatt mit einem Gewicht von 500 Kilo, können durch die Wahl von Recyclingpapier bewirken, dass etwa 1100 Kilo Holz eingespart werden. Die Landeskirche bezieht jährlich gut anderthalb Paletten.

Das «Kirchenschiff» ist auch ein «Blauer Engel»
Gedruckt wird das «Kirchenschiff» seit dieser Ausgabe auf dem Papier «RecyStar Polar» des Grosshändlers Papyrus in Thalwil, hergestellt in Österreich. Dieses Papier trägt das Gütesiegel «Blauer Engel», das die strengsten Anforderungen an Umweltschutzpapiere stellt. Zum Beispiel dürfen weder Chlor noch Bleichmittel für die Herstellung verwendet werden.do

Quellen