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Weitsichtig handeln

«Kirche – weitsichtig handeln» lautete das Zweijahresmotto 2016/17 der katholischen Kirche im Kanton Luzern. Wie muss die Kirche handeln, damit das «gemeinsame Haus» Erde, wie es Papst Franziskus in seiner Enzyklika «Laudato si’» (2015) nennt, auch morgen noch steht? Landeskirche und Bistumsregionalleitung setzen sich gemeinsam dafür ein – mit eigenen Massnahmen, mit Weiterbildungen, Informations- und Überzeugungsarbeit. Im «Luzerner Kirchenschiff» und auf dieser Website berichten wir darüber; die Beiträge werden hier in dieser Übersicht gesammelt.

Platz für Ihre Ideen
Platz haben hier aber auch die guten Ideen und Projekte, die Sie in Ihrem Pastoralraum, Ihrer Pfarrei und Kirchgemeinde umsetzen. Von der so gemeinsam aufgebauten Ideenbörse, können alle profitieren. Stellen Sie uns Ihre Unterlagen an die Adresse kommunikation@lukath.ch zu oder nehmen Sie über 041 419 48 24 mit dem Fachbereich Kommunikation Kontakt auf, um das Vorgehen zu besprechen.

Danke für Ihre Unterstützung!

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Nach der Renovation beim Jugenddorf Knutwil sind die beiden Schirmständer vor der Pfarrkirche wie neu.  | © 2017 Margrit Kunz-Schmidli
Nach der Renovation beim Jugenddorf Knutwil sind die beiden Schirmständer vor der Pfarrkirche wie neu. | © 2017 Margrit Kunz-Schmidli

«Nach der Aussenrenovation der Pfarrkirche in Langnau passten die beiden alten Schirmständer nicht mehr so richtig ins Bild», sagt Kirchgemeindepräsidentin Margrit Kunz-Schmidli. So war klar, dass sie ersetzt werden sollten. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz im Format der bisherigen Schirmständer und innerhalb des gesetzten finanziellen Rahmens stellte sich als sehr schwierig heraus.

In der Pfarrei St. Martin Adligenswil dürfen sich Neugeborene und deren Eltern freuen: «Wenn wir von der Gemeinde erfahren, dass es Nachwuchs gegeben hat in Adligenswil, heissen wir von der Pfarrei die Kleinkinder mit einer Nuggikette als Geschenk willkommen. Diese senden wir mit einem Brief an die Eltern», erklärt Susanna Schnider, Mitarbeiterin auf dem Sekretariat des Pastoralraumes «meggerwald pfarreien».

Der Pastoralraum Hürntal (Dagmersellen, Uffikon, Buchs) liess dieses Jahr bei der «Stiftung Villa Erica» in Nebikon für die Erstkommunion-Kinder Sonnen aus Holz anfertigen, welche die Kinder selbst verzieren konnten. | © 2017 Roberto Conciatori
Der Pastoralraum Hürntal (Dagmersellen, Uffikon, Buchs) liess dieses Jahr bei der «Stiftung Villa Erica» in Nebikon für die Erstkommunion-Kinder Sonnen aus Holz anfertigen, welche die Kinder selbst verzieren konnten. | © 2017 Roberto Conciatori

Die Kirche bringt auch Arbeit ins Dorf – in Luthern etwa jeden Tag für die Bewohnerinnen und Bewohner des Generationenhauses. Ein Beispiel von vielen, das Landeskirche und Bistumsregionalleitung zufrieden auf ihr Schwerpunktjahr zur Arbeitsintegration zurückblicken lässt.

Kirchgemeindepräsident Peter Ziswiler mit Brändi-Mitarbeitenden und deren Karten-Kunstwerken. | © 2017 pd
Kirchgemeindepräsident Peter Ziswiler mit Brändi-Mitarbeitenden und deren Karten-Kunstwerken. | © 2017 pd

Die Weihnachtskarten der Kirchgemeinde Ettiswil machen dieses Jahr doppelt Freude. Einerseits beim Brändi Willisau, wo sie Kirchgemeindepräsident Peter Ziswiler erstmals bezogen hat. Anderseits – natürlich – bei den Beschenkten, welche die kleinen Kunstwerke als Dankeschön erhalten.

Symbolbild | © 2017 Stiftung Brändi
Symbolbild | © 2017 Stiftung Brändi

In Schwarzenberg wird das Pfarreihaus seit einigen Jahren untervermietet. Es steht mitten im Dorf. «Uns ist eine gute Pflege des Gartens deshalb wichtig. So übernimmt die Kirchgemeinde einmal im Jahr die Kosten für das Schneiden der Bäume und Hecken», sagt Kirchmeierin Marie-Theres Niederberger.

Symbolbild | © 2017 Jugenddorf Knutwil, www.jugenddorf.ch
Symbolbild | © 2017 Jugenddorf Knutwil, www.jugenddorf.ch

In Schötz-Ohmstal kamen die Teilnehmenden der diesjährigen Kirchgemeindeversammlung vom 20. November in einen ganz besonderen Genuss: «Die Gutschein-Aktion der Landeskirche hat uns die Idee gegeben, das Apéro in diesem Jahr gemeinsam mit dem Küchenteam vom Jugenddorf Knutwil zu organisieren», berichtet Aktuar Adrian Wüest.

Im Atelier Holz der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL in Rathausen; Arbeitsagogin Franziska Bodul mit Bewohner Muhamet Ibrahimi. | © 2017 Nique Nager
Im Atelier Holz der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL in Rathausen; Arbeitsagogin Franziska Bodul mit Bewohner Muhamet Ibrahimi. | © 2017 Nique Nager

Die Ateliers der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) in Rathausen sind keine Bastelstube. Hier entsteht Nützliches und Schönes, das guten Absatz findet – auch für die Kirche eine Fundgrube. Rund 220 Mensche mit einer Behinderung finden so eine Sinn stiftende Beschäftigung.

Beides schmeckt. Aber Apfelsaft  liegt uns buchstäblich näher als Orangensaft. | CC0 2017 publicdomainpictures.net/George Hodan
Beides schmeckt. Aber Apfelsaft liegt uns buchstäblich näher als Orangensaft. | CC0 2017 publicdomainpictures.net/George Hodan

Was steht auf dem Apérotisch in ihrer Pfarrei? Häufig schenken wir für jene, die weder Weissen noch Sprudel mögen, Orangensaft aus. Ein gesunder Vitaminspender ist dies zwar – aber er hat, bis wir ihn hier trinken, viel Wasser und Schiffsdiesel verbraucht. Dabei gibts (nicht nur) im Obstkanton Luzern doch jenen Saft, der schon unserer Urahnen […]

Die Weihnachtskarte der Pfarrei Menznau ist dieses Jahr von Mitarbeitenden des Blindenheimes in Horw gestaltet. | © 2017 Irene Unternährer-Duss
Die Weihnachtskarte der Pfarrei Menznau ist dieses Jahr von Mitarbeitenden des Blindenheimes in Horw gestaltet. | © 2017 Irene Unternährer-Duss

Auch in diesem Jahr verschickt die Pfarrei Menznau ganz spezielle Weihnachtskarten. Sie wurden von Mitarbeitenden des Blindenheimes (Blindenfürsorgeverein Innerschweiz) in Horw kreiert. «Wie schon in den Jahren 2014 und 2015 berücksichtigen wir auch in diesem Jahr wieder eine soziale Institution. Die Institutionen freuen sich immer riesig, dass sie die Karten für uns anfertigen dürfen», weiss Irene Unternährer-Duss vom Pfarreisekretariat.

Agatha Stadelmann und Bruno Küng vom Personalverleih der Stiftung Brändi in Hochdorf im Einsatz in der Pfarrkirche Römerswil. | © 2017 Stiftung Brändi / Anja Wurm
Agatha Stadelmann und Bruno Küng vom Personalverleih der Stiftung Brändi in Hochdorf im Einsatz in der Pfarrkirche Römerswil. | © 2017 Stiftung Brändi / Anja Wurm

Die Mitarbeitenden aus dem Personalverleih der Stiftung Brändi erledigen Reinigungs- und Hauswartarbeiten. Sie sammeln dabei gute Erfahrungen im selbständigen Tun. Die Kirchgemeinden können dies unterstützen. In Römerswil geschieht dies schon seit fünf Jahren.

Gutscheine für Arbeitsintegration

Im zweiten Jahr ihres Schwerpunktthemes «Kirche – weitsichtig handeln» richtet die katholische Kirche im Kanton Luzern das Augenmerk auf die Arbeitsintegration. Unter anderem schenkt sie Kirchgemeinden und Pfarreien 2017 einen Gutschein im Wert von CHF 500.-. Dieser kann eingelöst werden für ein Angebot einer sozialen Institution, welche die Arbeitsintegration von Menschen mit einer Benachteiligung fördert.

Wofür und wie dieser Gutschein eingelöst werden kann, erfahren Sie hier.